Es geht doch nichts über die gemütliche Atmosphäre eines guten Kaffeehauses. Wieviel gute Gespräche hatte ich schon über köstlichen Caramel Machiatos? Banausen meinen, sie könnten sich diese Atmosphäre so einfach mit einer Maschine nach Hause holen. Wer anderer Meinung ist, kann diese nun mit einem neuen tautoko-Shirt kund tun.
Zur Einführung habe ich das Shirt meiner besten Kaffeehaus-Freundin Bini geschenkt und sie direkt zum ersten tautoko-Modell gemacht. Sie war begeistert … von dem Shirt. Der Druck ist ne Bombe und der Stoff angenehm zu tragen.
Und immer dran denken: Homebrewing is killing barista!
Monthly Archive for Januar, 2005
Wer gerne wissen will, warum ich lange nichts mehr geschrieben habe, der kann sich die Abschlussdokumentation meines Jahresprojektes für mein MediaSystemDesign-Studium herunterladen. Apropos Studium, das neigt sich mehr und mehr dem Ende zu. Am Samstag hatte ich meine letzte Vorlesung. Nun mache ich nächstes Semester noch zwei Projekte und dann kommt auch schon die Diplomarbeit. Hm, war ich nicht gestern noch ein kleiner Erstsemesterstudent?
Im März ist in Darmstadt Oberbürgermeisterwahl. Und bekanntlich zählen Wahlplakate nicht gerade zu den Designvorreitern der Republik. Aber was ich mir da von dem SPD-Kandidaten Walter “Ich verleugne meine eigene Partei” Hoffmann bzw. seinem Wahlkampfteam bieten lassen muss, lässt regelmäßig meine Adern anschwellen. Eine feine Sammlung von selbstherrlichen und so gar nicht gestellten Aufnahmen.
Das hier z.B. 
Man scheint förmlich seine Gedanken lesen zu können: “Oh, Gott! Dieses Ding kotzt mich bestimmt gleich voll.”.
Oder wie wär’s mit dem hier.

Was muss man noch mal besonders gut können um Politiker zu werden? Ach ja, Hände schütteln.
Aber nun zu meinem Lieblingsbild.
“Wenn ich jetzt noch Bälle hätte, wäre es nicht nur ne tolle Geste.” “Oh ja, du bist so toll. Wir schauen alle zu dir auf.” Wie um alles in der Welt soll ich so jemanden wählen. Da sind mir einfache Headshots doch echt lieber.
Eigentlich glaube ich, dass Walter Hoffmann gar nicht so selbstherrlich und fake ist, wie er auf den Bilder rüberkommt. Und ne vernünftige Kampagne kann doch auch nicht so schwer sein. Wie wär’s denn mal mit ner “Der Typ von nebenan, der auch mal kräftig anpacken kann”-Kampagne. So mit “Im Wifebeater und Latschen beim Grillen”- oder “Ich hab die ganze Nacht Akten gewälzt und das sieht man”-Motiven. Und liebe Politiker, hört endlich auf zu grinsen. Das sieht immer scheiße aus!
Die anderen OB-Kandidaten sind übrigens Wolfgang Gehrke, CDU und Daniela Wagner, Grüne. Die Grünen hatten bei der Europawahl über 50% bei den unter 60ig-jährigen in Darmstadt. Vielleicht haben wir bald ne grüne Oberbürgermeisterin. Gar nicht mal so über, der Gedanke…
Die aktuelle Planetopia Sendung ist das derzeitige Top-Thema der Bloggercommunity. Wer’s noch nicht mitbekommen hat, Planetopia hat am Sonntag über Blogs berichtet und es dabei sowas von verkackt. Die Sendung gibt’s hier. Die interviewten Blogger nehmen hier, hier und hier Stellung. Weitere Beiträge und Anmerkungen gibt es hier, hier und hier.
Ich ziehe daraus zwei simple Schlüsse. Ich werde auch weiterhin keinen Fernseher anschaffen. Und ich werde niemals in irgendeiner Form mit dem privatem Fernsehen zusammen arbeiten.
Aus einem Artikel des aktuellen Relevantmagazines:
Brian McLaren advised to get as much experience as you can during these twentysomething years. If you don’t have a clear sense of your passion, dream or calling, then try everything. Be daring, try new adventures, broaden your worldview and build relationships. “Through this, you develop character and insight as you live your life with Christ,” he said.
Brian McLaren gefällt mir mit jedem Zitat, das ich von ihm lese, besser. Wird wohl Zeit, mal ein ganzes Buch von ihm zu lesen.
Das Zitat beschäftigt mich in den letzten Tagen ziemlich. Werde da wohl in den nächsten Tagen bei tautoko noch ein paar Worte zu verlieren.
Passend zur Jahreszeit gibt’s jetzt auch Winterklamotten im Tautoko-Shop. Mehr dazu bei tautoko fashion goes cool.
Ich habe den Shop an die derzeitige Jahreszeit angepasst und ein paar winter-/frühlingstaugliche Produkte hinzugefügt (mal sehen, ob sich das bei den derzeitigen Temperaturen überhaupt lohnt). Es gibt jetzt ein Pulli für die Jungs und einen für die Mädels, sowie eine Kapuzenjacke und eine Outdoorjacke. Alles zu fairen Preisen und genau richtig für wechselnde Temperaturen beim fließenden Übergang vom Winter zum Frühling.
Meine erste Shirt-Kollektion hört auf den Namen ‘urban beauty’ und ist im tautoko-Shop erhältlich. Mehr dazu bei tautoko goes fashion.
Dank Spreadshirt ist sie nun endlich da, die erste T-Shirt-Kollektion von tautoko. Da ich aber nicht nur Shirts mit dem Tautoko-Logo anbieten will, gibt es die urban beauty-Kollektion. Sie enthält drei Motive, die meine Begeisterung für urbane Transportsysteme wiedergeben. Alle Motive sind Fotografien von mir. 


Neben der urban beauty Kollektion gibt es aber auch noch verschiedene Shirts und Accessoires mit dem Tautoko-Logo für wenig Geld.
Ich will mit diesem Schritt mal erste Erfahrungen im Bereich Shirt-Produktion sammeln. Grundsätzlich gilt, dass Sonderwünsche willkommen sind. Wer ein Shirt also z.B. in einer anderen Farbe haben will, kann sich einfach bei mir melden.
Ich mache derzeit einen Drehbuch-Kurs als Teil der Vertiefungsmöglichkeiten in meinem Hauptstudium. Im Rahmen dieses Kurses muss ich ein Drehbuch für einen Kurzfilm schreiben. Anfang letzter Woche war Abgabe für die erste Fassung. Mein Kurzfilm handelt von einem Typen, der den Terroranschlag auf Bali überlebt hat und wie das sein Leben verändert. Bin sehr gespannt auf das Feedback meines Dozenten. Hat auf jeden Fall massiv Spaß gemacht, mal in diese Richtung kreativ zu sein.
Von Donnerstag bis Sonntag war ich dann auf der Freizeit des JesusPlanets (JP), der Jugendgruppe meiner Gemeinde. Wir haben große Hoffnungen in diese Freizeit gesetzt, weil die letzten Monate und Jahre im JP doch eher mager waren und wenig passiert ist. Es galt, ein neues Leiterteam zu bestimmen und grundsätzliche Ziele und Werte festzulegen. Und das hat super geklappt. Wir haben als ganze Gruppe in einem OpenSpace-ähnlichen Rahmen Brainstormings zu den verschiedenen Punkten gemacht und die Ergebnisse lassen auf ein spannendes und herausforderndes Jahr 2005 für den JP hoffen.
Auf der Freizeit waren Jugendliche zwischen 13 und 27 mit dabei. Und das hat erstaunlich gut funktioniert und war in vielen Bereichen sogar eine Bereicherung. Gott hat es sich nicht nehmen lassen und hat immer wieder gerade durch die jüngeren gesprochen. Das Highlight war für viele der Gebetsraum. Wir haben von Freitag 22h bis Samstag 22h in Schichten durchgebetet. Und auch während der restlichen Zeit war der Gebetsraum immer offen, was ausführlich genutzt wurde.
Ich bin seit neustem Leiter des Think Tanks des JP. D.h. ich denke mit anderen wild über Strategien und Ideen nach und mache dem Leitungsteam dann Vorschläge über die sie dann entscheiden. Wild spinnen ohne Verantwortung? Nice!
Ansonsten war das wahrscheinlich meine letzte JP-Freizeit. Meine Zeit in der Jugend der FCG neigt sich langsam dem Ende zu. Mit dem Ende meines Studiums werde ich wohl auch gemeindemäßig neue Wege gehen. Mal schauen.
Erinnert sich noch wer an die Kirchenmöbel von Steve Collins (mit aufblasbaren Sesseln usw)? Steve hat sich mal wieder ausgetobt und ein Gemeindegebäude entwickelt, dass verhindert, dass alle auf einmal zusammen kommen können: Small Ritual
Wer es wagen will, die Katastrophe näher an sich heran zu lassen, als es die Massenmedien zulassen, der kann sich auf die Blogs von Menschen aus der Region begeben. Dieser FAZ.net-Artikel ist ein guter Startpunkt.
