Was die wenigsten von euch wahrscheinlich über mich wissen, ich war früher ein richtiger Öko, eingetragenes und aktives Mitglied im Nabu usw. Irgendwann tut man das als uncool ab. Als Christ habe ich immer gedacht, dass ich all meine Kraft für Menschen einsetzen möchte. Wenn mich jemand fragt, ob ich für den Tierschutz spenden möchte, antworte ich “Nein, so lange noch ein Mensch auf der Welt Hunger leidet, gebe ich keinen Cent für die Tiere aus.”
Das interessante ist, dass Umweltschutz für mich immer mehr wieder neu ein wichtiges Thema wird. Lenoard Sweet schreibt in seinem Buch ein Kapitel über die Beziehung zu Gottes Schöpfung und beschreibt darin, dass Brian McLaren hinter seinem Haus eine Schildkrötenzüchtung hat u.ä. Umweltschutz taucht gerade im emerging church Umfeld immer häufiger als Thema auf.
Mich würde interessieren, was ihr dazu denkt. Wie wichtig ist Umweltschutz? Wie sollten wir als Christen dazu stehen? In welchem Verhältnis stehen Mensch und Natur in unsrer Prioritätenliste? Sollte ich als Christ den Umweltstrom kaufen oder das Geld lieber ins Opfer tun? usw.
Ich fange gerade erst an, darüber nachzudenken.
Ich bin Johannes Kleske, 29, Dipl. Media System Designer (FH) und lebe zurzeit in Karlsruhe. Ich arbeite als Konzepter bei Neue Digitale in Frankfurt. Mein Spezialgebiet ist Social Media. 

hey,
ein superinteressanter beitrag wie ich finde. also ich bin ganz zufällig beim googeln hier auf diese seite gestoßen. das passt auch perfekt zu der jugendzeitschrift, die wir jeden monat herausbringen. denn das neue thema soll “voll öko, alter!” heißen und sich genau um die kernfrage drehen. wie wir christen denn zum umweltschutz, gerade in der heutigen zeit, stehen müssen oder können. der beitrag ist zwar schon ne ganze weile her und anscheinend hat auch niemand einen kommentar dazu geschrieben, aber vllt hast du ja lust, mir deine jetzige meinung zu sagen?:) ich würd mich riesig freun:)
Immer wieder lustig, wenn jemand so alte Artikel von mir ausgräbt. Zum einen sieht man, wie man sich persönlich verändert hat. Zum anderen ist es auch spannend zu reflektieren, wie sich die gesellschaftliche oder in diesem Fall die christlich-subkulturelle Bedeutung verändert hat. Wenn du versprichst, den Titel eures Monatsthema zu verändern, mail mich noch mal an.
wieso sollte ich das tun?