Monthly Archive for November, 2004

EPIC 2014

Wo steuern wir hin mit der Entwicklung im Informationsmarkt, den Blogs und SocialSoftware-Netzwerken? Robin Sloan wagt einen sehenswerte Blick in die Zukunft bis zum Jahr 2014 mit seinem Flashfilm EPIC 2014. (via medienrauschen.de)

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Think Young(er)

Interessanter Gedanke von churchmarktingsucks inThink Young(er):

“In the December 2004 issue of Fast Company magazine, staff writer Ryan Underwood does a “Fast Talk” with Zean Nielsen, director of marketing for Bang & Olufsen America, the way-too-expensive for me store with gadgets way-too-cool for me.

Zean (pronounced Shawn) is from Denmark. He was recruited by a marketing group that used some major filtering criteria (eight hours of exams, IQ tests, English and Math placement, etc.) before making a recommendation to B&O. Zean got the job. He was 23 years old.

Two years later, at age 25, B&O would recruit him to lead the way in opening 60 stores in the Unites States and Canada. Zean is now 26 years old and 43 of the 60 stores are already up and running.

John A. Byrne, editor of Fast Company, was so impressed he wrote this in his editor’s column in the same issue: “The fact that [Zean has] been given such responsibility so young says a lot about Bang & Olufsen. It is an organization that encourages and supports creativity, a flat and lean company where young, talented people are empowered to make a difference.”

What would happen if pastors appointed a young adult in their twenties (inside the church) to lead a creative team made up of individuals inside and outside the church? This team could meet regularly and dream up new ways to reach the community, enfranchise the disenfranchised, and build loyalty. The team would be fully empowered to function within the context set out by senior leadership.

I can only imagine what would happen in our churches…”

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Konzert: Monochrome & Databreak

Nach dem Wochenrhythmus aus Swing war gestern der Punkt Lebensfreude dran. Also, habe ich mir mal wieder ein Konzert gegeben: Monochrome und Data Break im 218qm. Data Break machen Punk mit Synthi und waren die Vorband. Punk ist für mich so ne Sache, die immer hauchdünn schwankt zwischen geil und kotz. So ging es mir auch mit Data Break. War aber nett zum Ohren aufwärmen.
Monochrome dagegen waren der absolute Hammer. Die Beschreibung auf der Website oben klingt ja sehr abgefahren. Aber was tatsächlich dabei herauskommt hat mir supergut gefallen. Emo mit dicken Beats, könnte man es kurz beschreiben. Auf jeden Fall habe ich mich schon lange nicht mehr bei einem Konzert soviel bewegt. Es ging einfach nicht anders. Dazu kam die Performance der beiden Frontsänger. Björk trifft The Hives, dachte ich irgendwann. Ist vielleicht etwas übertrieben, macht aber vom Gesang und der Performance her ein ganz gutes Bild. Hat sich auf jeden Fall derbe gelohnt.

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Neuer Blog: MacAlltag

Da sich in letzter Zeit mein halbes Umfeld ein neues iBook gekauft hat, habe ich beschlossen, einen neuen Blog zu starten. MacAlltag ist für all die Leute, die nicht ständig mit stolzgeschwellter Brust herumlaufen, weil sie nen Mac haben oder fünf Gerüchte-Websites am Tag besuchen. Bei MacAlltag geht’s darum, die Arbeit mit dem Mac möglichst einfach und angenehm zu gestalten, nur die wichtigsten Nachrichten aus der Mac-Szene mit zubekommen und hilfreiche Tools und Tipps zu entdecken.
Außerdem probiere ich gleichzeitig MovableType als Blogsoftware aus, um mich so langsam von Blogger weg zu bewegen.

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Joshua - Lifehouse

Mein derzeitiger Lieblingssong:

Joshua

the air has never felt so warm
the sky has never looked this way before
there’s nothing comforting in change
I can’t seem to find any peace in this confusion

I can’t help my mind from racing
and my heart is beating faster than ever before
tell me is this really happening
I cannot tell if I am dreaming

last night
I saw you standing in the moonlight
and you took my hand and we walked
beside the river
and you said
don’t be afraid, be strong
I’m with you

I’m climbing on top of my doubt
don’t let this fear
get the best of me
cause I find my confidence in you
and I find my hope
when I lose control

Joshua von Lifehouse

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The barbarian way out of civilisation

Mike hat den Link zu einer sehr geilen Predigt von Erwin McManus gepostet:

“Die Knaller-Predigt von Erwin McManus, die er am Leadership-Summit 03 in Chicago gehalten hat, kann man online in voller Länge ansehen und -hören. “The barbarian way out of civilisation”. Faszinierend…Ich habe sie damals live gehört, aber auch digital ein Erlebnis.”

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SmartExchange Nachlese

Depone hat seinen eigenen Bericht zu SmartExchange geschrieben und Mark hat inzwischen ausführlich den Alternative-Worship-Abend beschrieben. Josha hat einen Kommentar zu meinem Bericht zum Anlass genommen, über die Möglichkeiten der Integration von emerging churches-Gedanken in bestehende Gemeinde nachzudenken (Teil I, Teil II).

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Marketing in der Gemeinde

Churchmarketingsucks erklärt, was es mit Marketing auf sich hat und übersetzt das ganze für den Gemeindehintergrund:

“Marketing is the study and practice of better, faster, cheaper and friendlier. “Making things go more smoothly,” as I put it to my students. The product or service a company provides is the “what” of its existence. Marketing is the “how.” In a church setting, our “what” is the spreading of the Word of Christ. We want to grow the Church, heal the world and bring the Good News to those that haven’t heard it. Those are all answers to the question, “What should the church be doing?” The question, “How can we do those things better?” is one that marketing can help answer.”

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Moslemischer Feiertaq in Deutschland?

Frankfurter Rundschau online:

“Ströbele, Grünen-Fraktionsvize im Bundestag, hatte in der Tageszeitung Die Welt die Einführung eines islamischen Feiertags etwa zum Ende des Fastenmonats Ramadan befürwortet. Dafür könne man einen der christlichen Feiertage streichen. Dies sei eine Reaktion auf den Ausbruch von Gewalt nach dem Mord an dem Filmemacher Theo van Gogh in den Niederlanden.”

Was denkt ihr? Wie christlich ist unsere Gesellschaft, dass sich christliche Feiertage rechtfertigen lassen, moslemische aber nicht? Wie wichtig sind dir christliche Feiertage persönlich? Spielen sie eine Rolle in deiner Beziehung zu Gott?

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anti-telemarketing gegenskript

Gehen euch die Marketinganrufe auch auf die Nerven? Hier ist die Gegenwehr-Maßnahme. Muss ich unbedingt mal ausprobieren.anti-telemarketing EGBG counterscript [deutsche version]:

“Die Direktmarketing-Branche sieht das Telefon als eines ihrer erfolgreichsten Werkzeuge. Verbraucher hingegen sehen Telefonmarketing von einer anderen Seite: Mehr als 92% nehmen Werbeversuche per Telefon als Verletzung ihrer Privatsphäre wahr.
Die Telefonwerber benutzten Ablaufskripte für ihre Anrufe - Eine Art Leitpfaden mit einer ausgearbeiteten Strategie. Die Verwendung solcher Leitpfade sorgt aber auch für eine ungleiche Situation zwischen Telefonwerber und Verbraucher, die zugleich die Basis für ein erfolgreiches Telefonmarketing ist. Das EGBG-Gegenwehrskript versucht das Gleichgewicht wieder herzustellen.” (via sixtus.net)

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SmartExchange Fazit

Für mich war das Highlight die Zeit mit den kubik-Leuten. Fühle mich einfach derbe wohl mit denen. Sehr cool waren auch die Situationen, wo ich Leute im real-life getroffen habe, die ich vorher nur per Web kannte. Allen voran depone, der in real-life noch cooler ist als in seinem Blog. Nice 2 know you. Aber auch David Schäfer.
Habe auch ein paar neue Leute kennen gelernt und bin gespannt, ob sich da in Zukunft irgendwie was draus’ ergibt.
Insgesamt habe ich ein paar meiner Befürchtungen bestätigt gesehen, die ich von Anfang an hatte, was SmartExchange angeht. Karsten Wolff, glaube ich, hat bei einem Treffen gesagt “Man kann Menschen nicht vernetzen. Das können sie nur selber.” Darin besteht die Schwierigkeit bei solchen Events, die ich ja auch von Xpansion her kenne. Man kann nur einen Rahmen bieten, auf dem die Leute selber sich aufmachen und neue Freundschaften knüpfen.
Vernetzung ist grundlegend eine gute Sache. Aber man kann sie nicht erzwingen und auch nur zu einem bestimmten Grad fördern. Für mich habe ich an diesem Wochenende wieder neu beschlossen, mehr in meine Freundschaften zu investieren und mich darüber zu vernetzen.
Ansonsten hat mich dieses Wochenende noch der Gedanke beschäftigt, der mir am Freitag beim schreiben meines Eintrags kam. Warum fahre ich immer allein auf solche Events? Wieso scheint sich niemand aus meinem Umfeld für diese Dinge zu interessieren? Hängen meine Leute zu sehr in ihrem Alltag fest, um sich mal aufzuraffen? Oder tanze ich auf zu vielen Hochzeiten und entfliehe dem Alltag? Warum bin ich so viel unterwegs? Warum scheinen es meine Freunde nie zu sein? Wahrscheinlich versuche ich einfach nur der Einsamkeit des Single-sein zu entkommen. Oder genieße ich einfach die Vorzüge des Single-sein? Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte, wie bei diesen Fragen zwischen Spaß und Ernst.

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SmartExchange der Samstagvormittag

Samstag morgen habe ich mich beim Frühstück unter anderem mit David Schäfer, dem Initiator von SmartExchange unterhalten und ihm unter anderem erzählt, dass mir aufgefallen ist, dass nur zwei von sechs “VIPs” unter dreißig waren. Er meinte darauf hin, dass dies das Produkt unseres eigenen Ausbildungswegs sei. Wenn jemand Gemeinde gründen will, dann muss er nach allgemeiner Meinung erstmal drei Jahre auf eine Bibelschule. Dann kommt das Vikariat und wenn er dann irgendwann bereit ist, kann er Pastor werden. Und wenn er dann mal ordiniert ist, darf er anfangen, eine Gemeinde zu gründen.
Neil Cole hat im Rahmen seiner Predigten (dazu gleich mehr) auf Jesu’ Weg hingewiesen. Z.B. der Besessene, der sieben Dämonen in sich hatte. Nachdem Jesus ihn befreit hatte, wollte er mit Jesus gehen. Hat Jesus ihn nun unter seine Fittiche genommen und für drei Jahre ausgebildet? Nein, Jesus hat ihm gesagt, dass er in seiner Umgebung erzählen soll, was ihm passiert ist. Ein paar Stunden Christ und schon Evangelist und das ohne fundierte Ausbildung. Heute würden wir ihn wahrscheinlich unter Gemeindezucht stellen oder ihn uns zumindest mal ordentlich vorknöpfen und ihm empfehlen, doch erstmal auf eine Bibelschule zu gehen.

Am Vormittag hat Neil Cole zwei Predigten gehalten. Die erste drehte sich um das Thema “How Jesus sees the lost”. Dabei ging es ihm um das Mitleid, dass Jesus trotz seines stressigen Dienstes für die Menschen um ihn herum empfunden hat. Das Wort, das im griechischen für ‘verloren’ steht, bedeutet eigentlich auf den Boden gepinnt (wie beim Wrestling), was bedeutet, dass diese Menschen vom Teufel am Boden gehalten werden. Wenn wir Menschen sehen, die Jesus nicht kennen, sehen wir häufig die ganze Fehler und richten über sie. Jesus hat sie anders gesehen. Er wusste, dass sie nichts gegen diese Fehler tun können. Deshalb hatte er Mitleid. Er sieht sie als Schaffe ohne Hirten. Jede Kreatur hat seine eigene Fähigkeit, sich zu verteidigen. Schaffe sind dabei absolut abhängig. Sie brauchen den Hirten. Ohne ihn sind sie verloren.
Im zweiten Teil der ersten Predigt sprach Neil über das Gebet um Arbeiter für die Ernte. Er forderte uns heraus, dieses Gebet täglich zu beten. Er meinte dazu, dass die Arbeiter direkt aus der Ernte kommen. Das Gebet für Arbeiter ist also im Endeffekt auch ein Gebet für neue Bekehrungen.

In der zweiten Predigt am Samstag vormittag ging es um das Thema “Starting churches that reproduce”. Neil präsentierte vier Schritte, um neue Gemeinden zu gründen (aus meinen Aufzeichnungen:
1. Pratice of Prayer - Laufe durch die Straßen deiner Stadt. Schau den Leuten in die Augen und flehe Gott an für ihre Seelen. Mache das so lange, bis es dir die Tränen in die Augen treibt. Dann bist du bereit. „Church is spiritual until it’s materialized.“ Die Kirche muss im Himmel gezeugt sein, bevor sie auf der Erde geboren werden kann. Der erste Schritt von Gemeindeleben, ist um die Gunst des Vaters zu werben. Es ist ein Geheimnis, dass wir auf eine bestimmte Art und Weise Gott dazu bewegen können, dass er handelt.
2. Pokets of People - Gott hat von Anfang an gesagt, dass es nicht gut ist, dass der Mensch allein sei. Wir leben in Gemeinschaften. Jesus hat seine Jünger zu zweit ausgesandt. Er erklärte ihnen, dass sie in jeder Stadt, in die sie kommen würden, nach einem Haus des Friedens suchen und dort bleiben sollten. Der Begriff, der an dieser Stelle im Griechischen steht, meint nicht nur einen Haushalt, sondern eine ganze Gemeinschaft mit Freunden und Verwandten. Identifiziere die Gemeinschaften in deiner Umgebung. Wir können diese Welt durch Beziehungen erreichen. Wir müssen Gemeinschaften finden, wo man sich kennt und liebt aber Jesus nicht kennt und liebt. „Bad people make good soil if there is a lot of fertilizer in their lifes.“ Suche nach den Gebrochenen, nach Gemeinschaften, die von Sünde bestimmt sind. Jesu Plan war es schon immer, dass wir zu den Menschen gehen.
3. Power of Presence - Da ist Kraft, wenn du dahin kommst, wo verlorene Menschen sind. Das ganze Geheimnis ist „Sei da“. Lebe, wo sie leben. Lass sie dein Licht scheinen. „Where you go the King goes. And where the King goes the people bow.“ Es gibt zwei Sorten von Menschen, die Jesus nicht kenne, Motten und Kakerlaken (metaphorisch ausgedrückt, möchte ich betonen). In einem dunklen Raum sind beide gleich. Aber wenn du Licht in den Raum bringst, werden die Motten angezogen und die Kakerlaken fliehen. Neil erzählte einige Geschichte aus seiner Arbeit in den Kaffeehäusern von Long Beach, LA. Von dort kommen diese Prinzipien.
4. Person of Peace - Suche nach der Person des Friedens innerhalb der Gemeinschaft. Diese hat drei Eigenschaften: Offen für das Evangelium, sie haben Einfluss über Beziehungen und sie haben einen Ruf wegen ihres Charakters. Diese Person ist der erste Dominostein. Fange mit dieser Person eine neue Gemeinde an. Stell dir vor, du gehst am Strand spazieren. Plötzlich siehst du eine Hand aus dem Sand schauen, die um Hilfe winkt. Schneidest du die Hand ab und nimmst sie mit nach Hause? Natürlich nicht. Du gräbst den ganzen Körper aus. Wenn sich Menschen in unserem Umfeld bekehren, reißen wir sie meist aus ihrem Umfeld, ihrer Gemeinschaft und schleppen sie in die Gemeinde und beschäftigen sie fortwährend mit dem Gemeindeprogramm. Dabei könnte ihr ganzes Umfeld gerettet werden, wenn wir dazu den Raum geben. An dieser Stelle hat Neil von dem Besessenen erzählt, den ich am Anfang erwähnt habe.
Diese vier Prinzipien sind direkt aus der Lehre Jesu an seine Jünger für ihre missionarische Arbeit abgeleitet. Warum scheinen sie uns in vielen Punkten so ungewohnt und revolutionär?

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SmartExchange Abend 1

Nach sechs einhalb Stunden Autofahrt und dem Eindruck, dass alle deutsche Autobahnen heute nur einspurig waren, bin ich am späten Nachmittag mit Horst Schäfer, dem Vater von David Schäfer von der dran, hier in Cuxhaven im Dühnenhof angekommen. Bis zum Abendessen konnte man nen Tee in einem Kaminzimmer trinken und so habe ich direkt mal ein paar Leute kennen gelernt. Nach dem Abendessen ging die erste Veranstaltung los, bei der erstmal festgestellt wurde, wer denn so alles da sei. 80% der Leute hier sind Baptisten oder FeGler. 10% kommen aus der Landeskirche und weitere 10% aus icf Gemeinden oder vergleichbarem. Scheine hier der einzige Pfingstler zu sein. Bin das ja inzwischen gewohnt. Mir ist dadurch aber mal wieder aufgefallen, wie wir Christen scheinbar nicht nur häufig insgesamt in einem christlichen Ghetto leben, sondern es noch lauter kleine Unterghettos für die verschiedenen Denominationen gibt. Ich müsste es inzwischen ja mal gelernt haben, aber irgendwie schockiert es mich einfach immer noch, wie sehr man sich abschotten und keine Ahnung davon haben kann, was woanders passiert.
Trotzdem finde ich es gar nicht so schlimm, mal wieder aus einem anderen Hintergrund als der Rest zu sein. Bin es ja so langsam schon gewohnt. Da ich ja auch nicht gerade der militante Pfingstler bin und sowie so Bock auf Einheit habe, fühle ich mich auch hier ganz wohl.
Dazu ist es auch immer wieder interessant, alleine auf solche Events zu gehen. Ich habe übrigens keine Ahnung, warum ich immer alleine auf solche Events bin. Aber so habe ich wenigstens keine Hindernisse, ohne Ende Leute kennen zu lernen. Denn das ist doch einfach anders, wenn man in der Gruppe unterwegs ist.
Zurück zum Programm. Nachdem dann festgestellt wurde, dass eine Gruppe da ist, die aus einer frischen Gemeindegründung kommt und dann auch mit schmunzeln zur Kenntnis genommen wurde, dass sie die einzigen sind, die aus einer Stadt mit einem Starbucks-Kaffeehaus kommen (Ich bin mir sicher, dass es da einen Zusammenhang gibt!), gab David eine Einführung in das Thema. Dabei erwähnte er unter anderem das Buch “Shaping of the things to come”, das in letzter Zeit für ziemlich kontroverse Diskussion sorgte. Alles in allem aber nichts neues oder aufregendes.
Zum Abschluss gab es eine Talkrunde mit ein paar “VIP”-Gästen. Dabei waren Babsi Hahnemann, die die FeG Reebland gegründet hat. Markus Roll von icf Bonn, Karsten Wolff vom Kraftwerk Dresden (den ich schon ne halbe Ewigkeit nicht mehr gesehen habe), Anne Albers aus Hamburg, Ulli Eggers von Aufatmen und Neil Cole aus LA.
Was mir mal wieder aufgefallen ist, dass bei dieser Talkrunde, bei dieser Konferenz für junge Leiter, nur zwei der sechs Gesprächspartner unter dreißig waren (soweit ich das einschätzen konnte). Nichts gegen die Weisheit und Erfahrung von gestandenen Leitern. Aber ich warte seit Jahren darauf, dass man sich mal traut wirklich nur junge Leiter auf die Bühne zu lassen. Der Nachwuchs lernt vor allem durch Herausforderung, nicht nur durch Vorbild.
Auf jeden Fall haben die sechs alle ein bisschen von sich und von ihrer Arbeit erzählt. Besonders positiv ist mir dabei Markus Roll aufgefallen, der sich in einer sehr angenehmen Art selber nicht zu ernst nimmt und in die ganze icf-Gründung auch mehr von Gott geprügelt wurde. Insgesamt wurde ein bisschen viel gelabert, was die Sache sehr lang werden ließ. Neil Cole scheint ein interessanter Typ zu sein. Bin sehr gespannt auf seine beiden Vorträge morgen. Hier noch ein paar Zitate von ihm von diesem Abend: „Man soll nicht das Leben verlassen, um zur Gemeinde zu gehen. Gemeinde soll da statt finden, wo das Leben ist.“, „Wir wollen die Hürde senken, wie man Gemeinde macht.“ und „Wir haben die Idee umgekehrt, dass wir Gemeinden gründen, um Menschen zu erreichen. Wir erreichen Menschen, um Gemeinde zu gründen.“

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Update

So, habe gerade für einen Kurs an der FH meine erste Drehbuchszene geschrieben. Echt interessant, dieser Ausflug in die Filmproduktion, die der Kurs bietet. Leider kann ich bei der Blockveranstaltung dieses Wochenende nicht dabei sein, weil ich in Cuxhaven bei der SmartExchange-Konferenz sein werde. Dazu dann am Montag mehr.
Seit dieser Woche leite ich wieder einen Hauskreis als Teil der Jugendarbeit meiner Kirchengemeinde. Am Dienstag haben wir uns das erste mal getroffen. Johannes hat uns mit genialem mexikanischen Essen versorgt und ich habe ein bisschen erzählt, was mir für unsere Treffen wichtig ist. Ist ne echt coole Truppe und ich denke, dass wir noch einiges zusammen erleben werden.

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Kong is King

Was macht eigentlich Peter Jackson? Der eine oder andere wird schon mitbekommen haben, dass der Regisseur der Herr der Ringe-Trilogie eine neue Version von KingKong dreht. Und wer es noch genauer wissen will, der kann sich nun Peter Jackson’s Produktionsblog KongisKing.net ansehen. Geniale Promotionarbeit für den Film, vor allem wegen des Videotagebuch.
Btw. erscheint nur mir das so oder hat Peter Jackson tatsächlich derbe abgenommen? (via sixtus)

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