bild.de: “Das „Buch der Bücher“, das in keinem Haushalt fehlen sollte – ab 15. November gibt’s überall im Buchhandel die BILD-VOLKSBIBEL zum Supergünstigpreis von nur 9,95 Euro!”
Ohne Kommentar (weil ich einfach nicht weiß, was ich davon halten soll)
Btw. ich lese natürlich nicht regelmäßig bild.de. Hab die Meldung über den Bildblog gefunden.
Ein paar aktuelle Gedanken über meine Zukunftsmöglichkeiten finden sich hier: Zu viele offene Türen
Vor längerem habe ich hier geschrieben, dass ich mich in einem Denkprozess befinde, in dem es darum geht, was meine Stärken sind und wie ich die in Zukunft für meine Träume und Visionen einsetzen will.
Dieser Prozess scheint mir gerade auf dem Höhepunkt. Tausend Gedanken, Ideen und Möglichkeiten schwirren mir durch den Kopf. Und mein größtes Problem bei der ganzen Sache ist, dass es einfach zu viele Möglichkeiten gibt, zu viele offene Türen. Bisher habe ich noch nicht herausgefunden, welcher Weg mein Weg wird.
Im Moment sehe ich vier Hauptrichtungen:
- Der Design-Weg: Ich studiere derzeit MediaSystemDesign. Ich interessiere mich für Interface-Design und bin fasziniert von all den Dingen, die in diesem Bereich gerade passieren. Ich bin sicherlich nicht der kreativste, aber ich kann definitiv noch mehr als ich derzeit gemacht habe. Ich habe Talent im Fotografie-Bereich.
- Der Film-Weg: Diese Option ist noch recht frisch, obwohl Video-Produktion mich schon immer interessiert hat. Nicht unbedingt das kreative Handwerk, sondern mehr das Produzieren, Planen, Organisieren. In letzter Zeit ist viel passiert in Richtung dieses Wegs. Das Antisoap-Projekt hat mir viel Einblick gegeben. Ich mache derzeit einen Drehbuch-Kurs im Rahmen meines Hauptstudiums. Der Dozent, mit dem ich mich sehr gut verstehe, hat sich schon angeboten, mir einen Platz als Produktionsassistent in einer Filmproduktion nächsten Sommer zu besorgen.
- Der Berater-Weg: Hier liegen wohl meine größten Stärken: Beratung, Workshops machen, Leute unterstützen. Immer, wenn ich so was mache, bekomme ich massiv gutes Feedback.
- Der “geistliche” Weg: Vielleicht werde ich doch einfach “Pastor” von einer kleinen, abgefahrenen postmodernen Gemeinde mit Cafe und Kulturzentrum. Als ich im Sommer für ein paar Tage in Hamburg war, wurde ich gebeten, dort in der Jugend ein kurzes Grußwort zu sagen. Danach kam jemand auf mich zu und meinte, dass ich unbedingt Pastor werden sollte und er dann sofort in meine Gemeinde kommen würde. Und wenn so was öfter passiert, kommt man schon ins Nachdenken. Dieser Weg wird auch immer dann für mich aktuell, wenn ich den Eindruck bekomme, dass die anderen Wege Zeitverschwendung sind, wenn es um die Leben von Menschen geht, die Jesus noch nicht kennen.
Das sind die Türen, die offen vor mir sind. Worauf will ich mich konzentrieren? Will ich mich überhaupt konzentrieren? Bin ich nicht sowieso ein Generalist, der mit der Mischung aus den Wegen leben wird? Aber ist das zeit- und aufwandmäßig überhaupt möglich? Und hat Gott nicht gesagt, dass ich einfach warten soll und zusehen, was er macht?
Ich überlege dann mal weiter.
In meiner Zeit in Hamburg habe ich unter anderem Andreas Kebernik kennen gelernt. Ein genialer Typ, der früher u.a. das Hiphop-Label Showdown und die Streetpomortion-Firma Sureshot gemacht hat. Ich habe ihn bei einem Abend in der Elim-Gemeinde getroffen, wo wir mit ein paar Leuten überlegt haben, wie wir mehr gute Musik in der Jugendgruppe dort bekannt machen können. Zu dem Zeitpunkt hat Andi sich gerade immer mehr in Richtung GospelHouse orientiert. Wir haben unter anderem an Silvester zusammen aufgelegt, was richtig Spaß gemacht hat. Inzwischen hat Andi ein neues Label namens OneLove gegründet und organisiert Touren von internationalen Gospel- oder GospelHouse-Künstlern.
Gestern abend habe ich mal wieder mit meinem Buddy Olli aus Braunschweig telefoniert. Der hat mir erzählt, dass Andi über meine Website auf sein Portfolio gestoßen ist und sie sich dann per Mail kennen gelernt haben. Da auch noch Olli’s Freundin gerade in Hamburg ein Praktikum gemacht hat, hat Olli sich kurzerhand nach Hamburg begeben. Resultat ist, dass Olli jetzt als Vordiplom die CorporateIdentity für Andi’s Label macht und die beiden inzwischen dick befreundet sind. Sehr cool, das ganze.
Btw. Andi sucht für eine Tour von einem GospelArtist für den 4. Dezember noch einen Veranstalter im 100km-Radius um Stuttgart. Wer da Interesse hat, einfach bei mir melden.
Marlin hat einen Artikel entdeckt, der ihn so fasziniert hat, dass er ihn übersetzt und als Serie über seinen Blog veröffentlicht. Teil 1 und Teil 2 sind schon da und absolut Diskussions- und Nachdenkens-würdig.
Furchtbare Musik aber genialer Flashfilm: Non-Violent Resistance
The Ooze macht eine bemerkenswerte Feststellung:
“The whole postmodern discussion/dialogue/debate is missing an interesting piece of historical context. Look at the below definition of romanticism, which I found on this website for a large French art museum. It makes our current cultural shift appear to be a primer for 21st century Neo Romanticism.” (mehr)
Heftiges Zitat von Brian McLaren aus einem anderen ChristianityToday-Artikel:
“Rather than measuring the church by its attendance, we will measure it by its deployment,” McLaren said. “One of the greatest enemies of evangelism is the church as fortress or social club; it sucks Christians out of their neighborhoods, clubs, workplaces, schools, and other social networks and isolates them in a religious ghetto. There it must entertain them (through various means, many of them masquerading as education) and hold them (through various means, many of them epitomized by the words guilt and fear). Thus Christians are warehoused as merchandise for heaven, kept safe in a protected space to prevent spillage, leakage, damage, or loss until their delivery.”
(via MissionThink.com)
Jason Clark zitiert ein paar sehr interessante Aussagen von Fred Peatross:
“If one thinks in terms of communication, culture does and has always shaped us.
1) Oral (Ancient World)
?B.C. — A.D. 1500
Culture–Liturgical Church
Worship centered on a mystic reenactment of sacred and eternal events.
2) Print (Modern World)
Culture–Reformation Church
1500–1950
An orderly reinfocement of the principles of faith and presentation of the gospel. The service centers on preaching. Worship centers on hymns that confirm scriptural and doctrinal truth. Content is more importan than style. The sermon is the focal point of the service.
3) Broadcast (Postmodern)
Culture–Seeker/Celebration Church
1950–2010
A dramatic presentation and celebration of the gospel. The service centers on praise and follows a large event entertainment format. The worship team energizes the audience. The speaker uses stories and personal experinces to connect with the audience.
4) Digital (Convergent)
Culture–Convergent Church
2010–
An interactive, intimate, multisensory, improvisational, immersive, mystical, highly engaging experience. An open-ended experience, exploring a wide range of ways to express worship. Ritual, preaching, and praise of the earlier eras are used as elements to create a higly engaging and unique experience.”
Mein Tag gestern war ein Schlag ins Gesicht für alle, die meinen, dass Blogger kontaktschwache, blasse Computergeeks sind, die sich vor ihren Rechnern verstecken.
Gestern Mittag habe ich mich mit Patrick in der Mensa getroffen. Patrick studiert im 3. Semester MediaSystemDesign und geht in Frankfurt in eine Gemeinde von einer Freundin von mir. Irgendwie ist er an meinen Blog gekommen und hat festgestellt, dass wir nicht nur das gleiche studieren, sondern uns auch für die selben Dinge interessieren.
Er hat mit einem kleinen Kreis von Freunden eine Gruppe gegründet, die intensiv über Postmoderne nachdenkt und wie man sich ihr und ihren Auswirkungen gegenüber als Christ verhalten sollte. Sehr coole Sache das. Haben ne Stunde geschwatzt und uns kennen gelernt. Ist einfach faszinierend, wenn plötzlich im direkten Umfeld Leute auftauchen, die sich für die gleichen Dinge interessieren und wo sofort ne Connection da ist.
Das gilt genauso für Josha, mit dem ich mich gestern Abend im Pueblo hier in Darmstadt getroffen habe. Hatte von ihm schon viel gehört, weil mein Bruder aktiv in der Jugendallianz in Darmstadt mit dabei ist, die Josha leitet. Nachdem er vor ein paar Tagen seinen Blog angefangen hat, habe ich erst gemerkt, wie sehr auch wir uns für ähnliche Dinge interessieren. Anfang der Woche hatte ich dann ne Mail von ihm in meiner Inbox, ob wir uns nicht mal treffen wollen.
So saßen wir gestern drei Stunden in der Kneipe und haben über Gott und die Welt geredet. Macht Spaß, wen dein Gegenüber eine Sache anspricht und du sofort weist, was er meint. Er hat mir einiges von dem erzählt, was in Darmstadt gerade so geht und das motiviert derbe.
Somit hat sich, dank meines Blogs, gestern mein direkter Freundeskreis mal wieder vergrößert.
Kevin von ChurchMarketingSucks hat ein ausführliches Interview mit Brian McLaren geführt, dessen Videoseminar ich vor ein paar Wochen erwähnt habe. In dem Interview (auf englisch) geht es grundsätzlich um sein neues Buch ‘A Generous Orthodoxy‘. Dabei drehen sich einige Fragen um die Präsidentschaftswahl in den USA (Brian McLaren ist Teil des Projekts ‘God is Not a Republican… or a Democrat‘) und um den Umgang von Christen mit Angehörigen anderer Religionen.
In Zusammenarbeit mit libri.de ist der Online-Buch-Shop Bookzilla entstanden. Dort kann man ganz normal Bücher aus dem Bestand von Libri bestellen. Allerdings gehen pro verkauftem Buch 5% Provision als Spende an die Free Software Foundation Europe.
“Wissen wird immer mehr digitalisiert. Software ist der Schlüssel zum Zugang zu digitalen Informationen. Freie Software garantiert den Menschen den unabhängigen Zugang zu Informationen.
Unternehmen fördern oft Kunst oder Sport, wir engagieren uns als Software-Firma für Freie Software. Eines dieser Engagements ist Bookzilla.de, der weltweit erste Internet-Shop zur Förderung Freier Software. Und das geht so: Für jedes verkaufte Buch erhalten wir eine Provision von 5%. Alle Provisionen gehen zu 100% als Spende an die renommierte Free Software Foundation Europe (FSF Europe).
Noch nie war es so einfach, für einen guten Zweck zu spenden. Sie brauchen einfach nur ein Buch online zu kaufen! Machen Sie mit und erzählen Sie anderen davon! “
Die haben übrigens alle Relevant-Bücher im Bestand…
Blick vom Aeropag, von wo aus Paulus seine ber�hmte Rede an die Athener
gehalten hat.
Mein erstes Wochenende ohne Internet ist vorbei. Da ich zurzeit sehr viel Zeit im Internet verbringe, habe ich mir vorgenommen, an den Wochenende nicht ins Netz zu gehen und meinen Fokus auf andere Dinge zu legen.
Das vergangene Wochenende war das allerdings noch nicht sehr schwer. Freitag und Samstag hatte ich den ganzen Tag Block-Seminar zum Thema ‘Drehbuch schreiben’ . Den Dozenten, Xao Seffcheque, kannte ich schon von Antisoap. Das ganze hat richtig viel Spaß gemacht und ich habe ne Menge über das Moviebusiness gelernt.
Naja und gestern war ich im Gottesdienst, bei meinen Eltern und bei unserem Athen-Nachtreffen bei Debbie und Flo. War also sowieso nicht viel Zeit, um Blogs zu lesen usw. Mal sehen, wie das wird, wenn ich das ganze Wochenende zu hause bin. Bin schon ein ziemlicher Online-Junkie…
Und weiter geht’s mit neuen Blogs. Josha Eisenhut, Leiter der Jugendallianz, bloggt seit gestern und ich bin mal wieder fasziniert, weil er von ähnlichen Dingen träumt wie ich. Das gute, er geht’s an.
Also, nix wie hin und begrüßt.
Interessantes bei heise für alle, die sich demnächst irgendwo bewerben wollen:
Nahezu die Hälfte aller Job-Bewerbungen geht heute elektronisch bei den Personalabteilungen ein. Zu diesem Schlüsselergebnis kommt die Studie “Recruiting Trends 2005″, die gemeinsam vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt und der Online-Jobbörse Monster durchgeführt wurde. Hatten vor zwei Jahren lediglich rund 30 Prozent und im vergangenen Jahr etwa 38 Prozent der Job-Bewerber ihre Unterlagen über das Internet bei den Firmen eingereicht, waren es 2004 bereits 43 Prozent. Und den Firmen scheint dies mehr als recht zu sein: “Unternehmen bevorzugen zunehmend digitale Bewerbungen und strukturierte Bewerberformulare, um Zeit und Kosten zu sparen,” erläutert Wirtschaftsinformatik-Professor Wolfgang König .
(mehr)
Kerstin Hack stellt gerade ein Gebetsprogramm zusammen, für das unter anderem Markus Lägel folgenden Beitrag geschrieben hat:
Leben wir in einer “nach-christlichen” Zeit in der Gemeinden & Kirchen von Jugendliche mehr und mehr verlassen werden? Vielleicht. ABER!! Eine suchende Kultur begegnet uns. Lieder in den Charts und Filme in den Kinos sind Zeugen einer neuen spirituellen Sehnsucht! Lasst uns für diese “Generation”, mit der Gott die Gesellschaft neu verändern möchte, beten und leben.
Wittenberg, 1718.
Es ist dunkel. Ein Dutzend Jugendlicher sitzt geheimniskrämerisch im Kreis. Nach einem gemeinsamen Gebet legen sie voreinander ein Versprechen ab. Sie geloben
- treu zu Jesus zu stehen,
- alle Menschen ehrenwert zu behandeln
- und das Evangelium bis an die Enden der Erde zu bring”Keiner lebt für sich allein.”
Georgia, 1733.
Einer dieser Ringträger wird Gouverneur in Georgia. Er erinnert sich seines Versprechens. So verhindert er die Einführung der Sklaverei in seinem Staat. Statt dessen verbreitet er dort das Evangelium - Hand in Hand mit Tomochichi , dem König des dort ansässigen Indianerstammes.
Andere dieser Ringträger, deren Namen nie jemand kennen wird, ließen ihr Leben zurück und gingen aufs Missionsfeld - viele kehrten nicht wieder lebend nach Hause zurück.
Angestiftet wurden diese “Ringträger” von einem verträumten und oft hochnäsigem Teenager - Nikolaus Ludwig von Zinzendorf. Ein Teenager, der später Kultur, Architektur, Wirtschaft und Theologie seiner Zeit entscheidend geprägt hat, der mit seinem Glauben sogar Goethe faszinierte!
Deutschland, 2005.
Wir brauchen auch HEUTE junge Menschen, die solche Entscheidungen treffen. Die Kunst, Politik, Sport und Medizin für Gott prägen wollen - und auch bereit sind, den “Marsch durch die Institutionen” anzutreten. Menschen, die durch ihren Glauben an Jesus sowohl ihre Freunde, als auch die “Goethes” von heute faszinieren.
Diese Menschen brauchen wiederum Vorbilder und Gemeinden, die sie auf diesem Weg begleiten. Gemeinden, in denen sie lernen können, Jesus zu folgen; in denen sie Glauben (er)leben können.
Die kommende Generation stehen vor einer Gesellschaft voller Herausforderungen und Probleme (Ich brauche sie ihnen nicht nennen!). Aber für neue Herausforderungen und neue Probleme, hat Gott auch neue Menschen begabt, die diese Probleme angehen und lösen können! Diese Menschen sind vor unserer Nase - ganz sicher!
Können sie sich vorstellen, dass in ihrer Gemeinde ein “von Zinzendorf”, eine “Mutter Theresa” oder ein “Martin Luther” sitzt? Kannst du dir vorstellen das er in Dir schlummert?
Mit Zinzendorf und dem Versprechen beschäftigt sich auch Pete Greig in seinem neuen Buch ‘The Vision and the Vow: A Call to Discipleship‘, das Ende des Monats erscheinen soll (laut Amazon).
SUITE72 ist ein PDF-Design-Magazin, das in seiner ersten Ausgabe Jesus als Titelthema hatte. Dazu haben verschiedenste Designer Arbeiten abgeliefert, die man sich auf jeden Fall mal ansehen sollte.
Ich habe meinen Feed mit der Hilfe von feedburner überarbeitet. Jetzt sind unter anderem die Links von del.icio.us dabei, die ich täglich zusammentrage. Dazu die Bilder, die ich bei flickr poste und der Feed ist nicht mehr nur als Atom kodiert. Hier ist die neue URL. Für alle, die meinen Blog per Feed lesen, bitte aktualisieren.
Wer jetzt nix von dem ganzen verstanden hat, schaut am besten mal hier und hier vorbei.
Ich bin immer wieder begeistert, was gerade in der Jugendallianz hier bei uns in Darmstadt geht. Die Jugendallianz ist die Zusammenarbeit der Jugendarbeiten der meisten Freikirchen und Landeskirchen hier in Darmstadt und läuft unter dem Dach der Deutschen Evangelischen Allianz.
Vor einigen Jahren ging dort schon viel und ich war als Mitarbeiter dabei. Dann ist das ganze ziemlich eingeschlafen und wurde durch JesusHouse 2004 wieder neu belebt. Nun passieren ne Menge Dinge, über die ihr euch auf der tollen neuen Website informieren könnt.