Oktober, 2004


30
Okt 04

Die Bild-Bibel

bild.de: “Das „Buch der Bücher“, das in keinem Haushalt fehlen sollte – ab 15. November gibt’s überall im Buchhandel die BILD-VOLKSBIBEL zum Supergünstigpreis von nur 9,95 Euro!”

Ohne Kommentar (weil ich einfach nicht weiß, was ich davon halten soll)
Btw. ich lese natürlich nicht regelmäßig bild.de. Hab die Meldung über den Bildblog gefunden.


30
Okt 04

tautoko: Zu viele offene Türen

Ein paar aktuelle Gedanken über meine Zukunftsmöglichkeiten finden sich hier: Zu viele offene Türen


30
Okt 04

Zuviele offene Türen

Vor längerem habe ich hier geschrieben, dass ich mich in einem Denkprozess befinde, in dem es darum geht, was meine Stärken sind und wie ich die in Zukunft für meine Träume und Visionen einsetzen will.
Dieser Prozess scheint mir gerade auf dem Höhepunkt. Tausend Gedanken, Ideen und Möglichkeiten schwirren mir durch den Kopf. Und mein größtes Problem bei der ganzen Sache ist, dass es einfach zu viele Möglichkeiten gibt, zu viele offene Türen. Bisher habe ich noch nicht herausgefunden, welcher Weg mein Weg wird.
Im Moment sehe ich vier Hauptrichtungen:

  1. Der Design-Weg: Ich studiere derzeit MediaSystemDesign. Ich interessiere mich für Interface-Design und bin fasziniert von all den Dingen, die in diesem Bereich gerade passieren. Ich bin sicherlich nicht der kreativste, aber ich kann definitiv noch mehr als ich derzeit gemacht habe. Ich habe Talent im Fotografie-Bereich.
  2. Der Film-Weg: Diese Option ist noch recht frisch, obwohl Video-Produktion mich schon immer interessiert hat. Nicht unbedingt das kreative Handwerk, sondern mehr das Produzieren, Planen, Organisieren. In letzter Zeit ist viel passiert in Richtung dieses Wegs. Das Antisoap-Projekt hat mir viel Einblick gegeben. Ich mache derzeit einen Drehbuch-Kurs im Rahmen meines Hauptstudiums. Der Dozent, mit dem ich mich sehr gut verstehe, hat sich schon angeboten, mir einen Platz als Produktionsassistent in einer Filmproduktion nächsten Sommer zu besorgen.
  3. Der Berater-Weg: Hier liegen wohl meine größten Stärken: Beratung, Workshops machen, Leute unterstützen. Immer, wenn ich so was mache, bekomme ich massiv gutes Feedback.
  4. Der “geistliche” Weg: Vielleicht werde ich doch einfach “Pastor” von einer kleinen, abgefahrenen postmodernen Gemeinde mit Cafe und Kulturzentrum. Als ich im Sommer für ein paar Tage in Hamburg war, wurde ich gebeten, dort in der Jugend ein kurzes Grußwort zu sagen. Danach kam jemand auf mich zu und meinte, dass ich unbedingt Pastor werden sollte und er dann sofort in meine Gemeinde kommen würde. Und wenn so was öfter passiert, kommt man schon ins Nachdenken. Dieser Weg wird auch immer dann für mich aktuell, wenn ich den Eindruck bekomme, dass die anderen Wege Zeitverschwendung sind, wenn es um die Leben von Menschen geht, die Jesus noch nicht kennen.

Das sind die Türen, die offen vor mir sind. Worauf will ich mich konzentrieren? Will ich mich überhaupt konzentrieren? Bin ich nicht sowieso ein Generalist, der mit der Mischung aus den Wegen leben wird? Aber ist das zeit- und aufwandmäßig überhaupt möglich? Und hat Gott nicht gesagt, dass ich einfach warten soll und zusehen, was er macht?
Ich überlege dann mal weiter.


27
Okt 04

Networking mit Blogs

In meiner Zeit in Hamburg habe ich unter anderem Andreas Kebernik kennen gelernt. Ein genialer Typ, der früher u.a. das Hiphop-Label Showdown und die Streetpomortion-Firma Sureshot gemacht hat. Ich habe ihn bei einem Abend in der Elim-Gemeinde getroffen, wo wir mit ein paar Leuten überlegt haben, wie wir mehr gute Musik in der Jugendgruppe dort bekannt machen können. Zu dem Zeitpunkt hat Andi sich gerade immer mehr in Richtung GospelHouse orientiert. Wir haben unter anderem an Silvester zusammen aufgelegt, was richtig Spaß gemacht hat. Inzwischen hat Andi ein neues Label namens OneLove gegründet und organisiert Touren von internationalen Gospel- oder GospelHouse-Künstlern.
Gestern abend habe ich mal wieder mit meinem Buddy Olli aus Braunschweig telefoniert. Der hat mir erzählt, dass Andi über meine Website auf sein Portfolio gestoßen ist und sie sich dann per Mail kennen gelernt haben. Da auch noch Olli’s Freundin gerade in Hamburg ein Praktikum gemacht hat, hat Olli sich kurzerhand nach Hamburg begeben. Resultat ist, dass Olli jetzt als Vordiplom die CorporateIdentity für Andi’s Label macht und die beiden inzwischen dick befreundet sind. Sehr cool, das ganze.

Btw. Andi sucht für eine Tour von einem GospelArtist für den 4. Dezember noch einen Veranstalter im 100km-Radius um Stuttgart. Wer da Interesse hat, einfach bei mir melden.


27
Okt 04

Gemeinde transformieren: Church of the Saviour in Washington DC

Marlin hat einen Artikel entdeckt, der ihn so fasziniert hat, dass er ihn übersetzt und als Serie über seinen Blog veröffentlicht. Teil 1 und Teil 2 sind schon da und absolut Diskussions- und Nachdenkens-würdig.