Archive for Februar, 2004

mal wieder im Norden

Bin dieses Wochenende relativ spontan wieder in Hamburg. Eine Kommilitonin von mir schrieb vor ein paar Tagen in der Studiengang-Newsgroup, dass sie nach Hamburg f�hrt und noch Pl�tze frei hat. Die Chance habe ich mir nat�rlich nicht nehmen lassen. Das geniale ist, dass die Agentur, bei der ich mein BPS gemacht habe, am Montag zehnj�hriges Jubil�um feiert. Mit dem Zug hin und zur�ck w�re mir das zu teuer gewesen. Aber so freue ich mich nat�rlich super dabei zu sein. Werde Dienstag abend mit dem Zug nach Darmstadt zur�ck fahren.

Meine lieben Gastgeber haben mir direkt ein Netzwerkkabel an meinen Schlafplatz gelegt, so dass ich dieses Wochenende mal wieder ein bisschen mehr Zeit online verbringen k�nnte. Gl�cklicherweise werde ich aber wohl kaum dazu kommen, weil meine Freunde hier mich gut auf Trap halten werden.

Ist irgendwie seltsam, wieder hier zu sein, weil es sich genauso nach Heimat anf�hlt wie Darmstadt…

12 Werte in emerging churches

Marc - Auflistung von Werten, die die sogenannten emerging churches weitgehend gemeinsam haben.
Besonders interessant, wenn ich schaue, wie es in meiner Gemeinde (FCG Darmstadt) mit diesen Werten aussieht.

“1. Women in leadership, with role of pastor, elder, deacon, evangelist, apostle, etc.”
In meiner Gemeinde wird der Wert der Frau in Leiterschaft nicht nur gepredigt, wir haben sogar eine Co-Pastorin. Bin da echt stolz drauf.

“2. Multi-cultural (ethnic and generational) representation in leadership and congregation (dependent on culture of context).”
Lustig, weil genau zu dem Thema mein Pastor heute einige Dinge in der Predigt gesagt hat und das somit als neuen Wert eingef�hrt hat.

“3. Salvation as a process: progressive, continual, ongoing vs. sinners prayer salvation.”
Auch in diesem Bereich hat mein Pastor mit seiner Seelsorgererfahrung viel gutes eingebracht. Bei uns darf Heilung auch Zeit in Anspruch nehmen und pers�nliches Wachstum ist ein Gemeindeziel.

“4. Evangelism through community: relational, worship, communal.”
Hier haben wir noch deutliches Wachstumspotential, auch wenn wir auf einem sehr guten Weg sind. Ist alles noch ein bisschen Veranstaltungsorientiert anstatt Beziehungsorientiert.

“5. A recognition of unclear absolutes in regard to moral truth (i.e. sex before marriage, cohabitation before marriage, drinking alcohol, homosexuality, stewardship of money).”
In den meisten der Punkte ist die Lehre bei uns schon relativ fest. Trotzdem steht die Beziehung und die Gnade vor dem Gesetz.

“6. Theological openness, discovery.”
Mein Pastor begeistert mich immer wieder mit teilweise mutigen und neuen Thesen (gerade aus seinem Background als Pfingstler), die er durch sehr tiefgr�ndige Bibelarbeit hervorragend zu begr�nden wei�. Dabei kommt er nicht mit abgefahrenen Ideen, sondern zeigt meistens sehr erleichternd auf, wie wir mehr Realit�t und Alltag in unseren Glauben bekommen k�nnen.

“7. Value placed on creatively worshiping God via arts and other alternative means. Music, writing, painting, screaming, mud baths, etc. (got ya thinking).”
Bei uns noch v�llig unterbelichtet. Mal schauen, was die Zukunft noch so bringt.

“8. New metaphors of teaching: moderation, facilitator, conversation, dialogue.”
Auch hier haben wir noch Nachholbedarf. Sonntag morgens eine Stunde lang der trotz allem sehr spannenden Predigt zu zuh�ren, ist weit weg von idealen Lernbedingungen.
Daf�r wird dieser Wert in meinem Hauskreis sehr gro� geschrieben, wobei wir noch am lernen sind, wie wir es f�r uns am besten hinbekommen.

“9. Redemption of everyday life: vocation, recreation, friendship, family, neighborhood, etc.”
Definitiv ein Wert bei uns. Die Predigt bezieht sich meist auf die sechs Tage in der Woche, in der man nicht in der Gemeinde ist. Es gibt immer wieder wertvolle Tipps, wie man im Alltag seine Beziehung zu Jesus leben kann.

“10. Social action as a way of life.”
Hier hat sich im letzten Jahr viel getan. Die Gemeinde hat ein Sozialwerk gegr�ndet und es laufen auch viele andere Aktionen.

“11. Decentralized leadership, pluralistic leadership, whatever you want to call it.”
Auch hier sind wir auf einem guten Weg. Nat�rlich h�ngt noch viel am Pastor. Und es ist auch gar nicht so leicht, Leute in selbstst�ndige Leiterschaft zu bekommen. Aber die Entwicklung ist da und es geht voran.

“12. Discipleship and mentoring as a priority.”
Hey, mein Pastor hat ein Buch �ber Coaching geschrieben. Mentoring hat ein ganz gro�en Wert bei uns.

Alles in allem muss ich mal wieder feststellen, wie klasse meine Gemeinde ist und wie aktuell Gott an ihr arbeitet. Kein Wunder, dass ich mich so wohl f�

Culture Jamming: Die visuelle Grammatik des Widerstands

Florian Waldvogel: “Culture Jamming ist die k�nstlerische Strategie des zivilen Ungehorsams: Fakes, Adbusting und Semiotic Sniping sind die neuen Subversionsstrategien im Reich der Zeichen und im Kampf um die R�ckeroberung des �ffentlichen Raumes.”

Ein etwas schwerf�llig zu lesender Artikel, der aber ein wenig hilft, mal wieder �ber den eigenen Horizont hinaus zu blicken und sich zu fragen “Muss ich mich eigentlich st�ndig von Werbung bombardieren lassen, die, ohne zu fragen, den �ffentlichen Raum zu kleistert?” Oder finde ich wege Wege, mich mit der gegebenen Umgebung kreativ auseinander zu setzen im gleichen Sinne wie es Skater und Writer tun?

Wenn der Akku leer ist

Intrinet: “Steckdose f�r Laptop gesucht: Gegen den Trierer Studenten und Greenpeace-Aktivisten Jan Michael Ihl ermittelt der Bundesgrenzschutz, weil er am Bahnhof Kassel-Wilhelmsh�he seinen iBook aufgeladen hat.”

Wo soll das alles enden? Geht’s uns immer noch zu gut?

ich fahre Snowboard

Wie lange habe ich es mir gew�nscht, dieses Satz endlich mal so locker beil�ufig erw�hnen zu k�nnen. Gestern war ich dann endlich mit ein paar Leuten in der Rh�n und stand das erste Mal auf einem Snowboard. Und auch wenn mir meine Wampe mal wieder etwas im Weg war und meine Kondition recht schnell fl�ten ging, bin ich doch sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Jetzt kuriere ich erstmal die zahlreichen Muskelkater aus und hoffe dann, dass ich dieses Jahr noch mal die Chance zum Fahren bekomme.

auf Entzug

So f�hle ich mich gerade, weil ich von der netten Standleitung mit WLAN in Hamburg zu gar keinem Internetzugang in meiner WG in Darmstadt gekommen bin. Deswegen passiert hier auch gerade so wenig, weil ich nur hin und wieder bei Freunden meine Mails checke und zu nicht viel mehr komme. Hoffentlich dauert das nicht zu ewig, bis ich DSL in meinem Zimmer habe.