In einer Mailingliste tauchte die Frage auf. Hier meine Antwort:
“Ich finde, dass JesusHouse die unpers�nlichste Form der Evangelisation �berhaupt ist. Du l�dst Leute dazu ein, sich von einem gro�en Bildschirm anpredigen zu lassen. Das ist genauso wie diese ganzen Fernsehprediger. Kannst ja mal meine Freunde fragen, was die von denen halten.
Ich bin einfach gegen diese Massenabfertigung. Eine Beziehung zu Gott ist sowas tiefgehendes, dass mit ein paar fancy Predigten einfach nicht r�bergebracht werden kann.
Jugendliche bekommen heutzutage von allen Seiten alles m�gliche erz�hlt. Da wird ein Typ, der sie von einem Bildschirm runter anlabert, im Regelfall einfach nur nicht interessieren.
Und der Rest des Programms, der meist so auf die Tour “Wir Christen sind auch cool.” mit Musik, die vor f�nf Jahren aktuell war, ist auch nicht mein Ding.
Wir haben vor einigen Jahren mal G�stegottesdienste in unserer Gemeinde durchgef�hrt. Wir haben uns richtig rein gehangen, Theaterst�cke entwickelt und vieles mehr. Der Erfolg war ein Witz. Wir mussten feststellen, dass die G�ste �berhaupt nicht wollen, dass wir uns auf sie besonders einstellen und ihnen was “vorspielen”. Die wollen den harten Gemeindealltag sehen, wie wir mit einander umgehen, wie wir beten, wie wir glauben. Die meisten neuen Gemeindemitglieder der letzte Jahre sind zu uns gekommen, weil sie die Gemeinschaft lieben, die sie bei uns sp�ren und weil sie pers�nliche Beziehungen mit Leuten aus der Gemeinde in der Beziehung zu Gott vorw�rts gebracht haben.
Ich glaube mehr denn je an Freundschaftsevangelisation. Ich glaube, dass meine Freunde sehen m�ssen, ob sich mein Reden mit meinem Leben deckt. Dazu muss ich vor allem Zeit mit ihnen verbringen.
Trotzdem freue ich mich �ber jeden, der sich bei JesusHouse bekehrt, denn zum Gl�ck ist Gott gr��er als mein Verstand und die Umst�nde.”
Wer andrer Meinung ist, darf mir gerne eine E-Mail schreiben.
Ich bin Johannes Kleske, 29, aus Karlsruhe. Ich arbeite als Konzepter für die Digitalmarketing-Agentur Neue Digitale / Razorfish in Frankfurt.


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