Hier ein ergreifender Artikel von Relevant zum Thema Abtreibung.
Archive for September, 2003
Hab jetzt ein paar Impressionen von der Au�enalster in meine Online-Galerie gestellt.
“Ich hoffe nur, dass mich in Hamburg die Einsamkeit nicht noch mehr einholt, als sie es schon hier in Dieburg tut…” Hab gerade diesen Satz in einem Eintrag von mir vom 11.8. gesehen. Hm, bisher ist die Hoffnung ja nicht wirklich in Erf�llung gegangen.
Ich will mich aber nicht dauernd beschweren. Mir geht’s hier wirklich ganz gut. Die Arbeit macht Spa�, die Kollegen und der Chef sind supernett und ich lerne superviel. Die Gemeinde ist ok, die Jugend macht supercoole Worshipssessions.
Ich merke hier einfach nur, wie sehr meine Freunde in Darmstadt und besonders die Leute aus meinem Hauskreis mit mir auf einer Welle schwimmen, was bestimmte Vorstellungen angeht. Gerade im Bezug auf Beziehung zu Gott und Ausdrucksformen. RELEVANTmagazine und 24-7prayer geh�ren zu meinem Alltag, aber hier kennt das keiner.
Das und die nodrische Mentalit�t, die mir auch ziemlich innewohnt, machen das Freundschaften kn�pfen ziemlich schwer.
Aber ich lebe und h�nge nicht nur rum, sondern versuche das beste aus der Situation zu machen. Und ich freue mich auf Freunde, die mich besuchen kommen werden ![]()
Von den Machern von Kazaa gibt es ein neues Tool mit dem Namen Skype f�r’s Telefonieren �ber’s Internet, das erstaunlich gut funktioniert. Hab’s heute mal getestet.
Wer also Lust hat, ein bisschen mit mir zu schw�tzen, muss nur das Tool runterladen und Lautsprecher und Mirko an seinen PC anschlie�en. Mein Benutzername ist JohannesKleske.
Auszug aus einem Artikel von Relevant �ber ein Konzert der Band Switchfoot:
“During Switchfoot’s set, I was standing not far from my friend. He is not a Christian. He loves music. I believe it is the only hope he knows right now. He was drinking a beer. And three feet away was a girl with her hands raised in worship, eyes closed. She was not the only one. And my friend probably wasn’t the only one drinking beer. And it was an amazing moment to me. This is reality. Beer and worship. There are no rules. This is not religion.
You can’t hide from God. This is my generation. This is the real deal.
So I smile at the worshippers. I am proud of them. Proud of their courage, of their hearts. And I smile at my friend, glad he’s there, taking this in with me. I long that he would know the hope I believe in.
There was no call for salvation, no complete Gospel delivery and yet I truly believe God moved tonight. I have to believe this is good, that tonight mattered. Tonight was important. And it was opening night. And I am excited once again. “
Zeit f�r einen kleinen R�ckblick auf’s Wochenende:
Wenn der Herbst sich hier weiter so gibt, wie die letzten Tage, dann wird’s ein richtig sch�ner. Es war noch mal richtig warm, aber �berall fangen schon die Bl�tter und Baumfr�chte (Kastanien, Eicheln, usw.) zu fallen. Was gibt es netteres, als mit den Schuhen durch’s Laub zu schlurfen?
An diesem Wochenende habe ich das Baden wiederentdeckt. Die letzten Jahre war es mir mangels Badewanne nicht verg�nnt, aber hier habe ich eine sch�n gro�e Badewanne zu meiner freien Verf�gung. Und was passt besser als eine Badewanne und Hamburg im Herbst und Winter?
Den Samstag habe ich erstmal damit zugebracht, das Buch von Adrian Plass durchzulesen. Ich schaffe es einfach nicht, seine B�cher in kurzen Abschnitten zu lesen, ich lese sie immer am St�ck. Und auch diesmal hat es sich wieder absolut gelohnt. Ein wirklich wundersch�nes Buch mit der typischen Mischung aus feinem Humor und gro�em Tiefgang. Ich habe mich in so vielen Dingen wiedergefunden. Daran habe ich gemerkt, wie stark mich die B�cher von Adrian Plass beeinflusst haben. Es gibt einfach keinen Autor, der besser �ber menschliche Schwachheit (gerade bei uns Christen) schreiben kann und gleichzeitig die Gnade und Liebe Gottes uns gegen�ber r�berbringt.
Ansonsten habe ich am Samstag noch das Fahrrad, das mir David besorgt hat, repariert und bin damit gleich mal an die Au�enalster gefahren.
Der Sonntag war richtig relaxt. Hab mich mal bei der n�chsten Videothek angemeldet und mir ein paar Filme ausgeliehen. Die Berichte zu den Filmen gibt’s demn�chst im Xpansion Forum.
In meiner Online-Galerie gibt’s jetzt erste Impressionen von der Gemeinde, die ich hier besuche.
Nachdem ich die Abende, an denen ich nicht unterwegs bin, meist mit friends-Folgen verbracht habe, widme ich mich nun mehr dem Lesen. Der Postbote hat mir heute ein kleines aber feines Paket von amazon vorbeigebracht. Darin befand sich zum einen das neue “Tourtagebuch” von meinem Lieblingsautor Adrain Plass. Und zum anderen das Buch “Pardon, ich bin Christ” von C.S.Lewis. Da ich mich in den letzten Monaten viel mit Philip Yancey besch�ftigt habe und dieser sowie viele andere Autoren Lewis st�ndig zitieren, wird es nun Zeit, dass ich mich mal n�her mit seinen Werken besch�ftige.
Gestern war ich richtig fertig, weil ich hier die ganze Zeit allein bin. Als ich nach dem Gottesdienst dann auch noch wieder in die Agentur zur�ck musste, weil sonst nichts ging, war ich wirklich am Boden.
Ich habe den Gro�teil meines bisherigen Lebens mit sieben Leute (f�nf Geschwistern und zwei Eltern) in einer 4-Zimmer-Wohnung auf 94 qm verbracht. Die letzten zwei Jahre habe ich im Studentenwohnheim in einer netten WG gewohnt. Ich bin einfach kein Typ zum alleine wohnen, das merke ich jetzt gerade sehr deutlich. Wahrscheinlich w�rde es noch gehen, wenn ich nicht auch die meiste Zeit des Tages in der Agentur alleine w�re. Das soll sich zwar demn�chst �ndern, aber im Moment belastet es mich noch.
Und so ging es mir gestern echt beschissen, zumal meine Gemeinde in Darmstadt an diesem Tag noch ein gro�es Gemeindefest feierte.
Aber Gott meinte es gut mit mir. Gegen 17h wollte ich eigentlich einen Spaziergang zur Au�enalster machen, hab mich dann aber doch f�r Basketballspielen auf dem Hof entschieden. Ne halbe Stunde sp�ter kamen zwei Jungs aus der Jugend vorbei und haben dann noch ne Stunde mit mir geworfen. Letztendlich haben wir noch den ganzen Abend zusammen verbracht, sie haben mir ein bisschen was von Hamburg gezeigt, mich in einen Pub mitgenommen und so kam ich gegen 0:30h ins Bett.
Es ist einfach gut zu wissen, dass Gott sich sorgt.
Es gibt einen ersten Teil mit Bildern von Hamburger Sehensw�rdigkeiten in der Online-Galerie.
Hab aus Anlass einer Diskussion im Xpansion Forum eine alte Predigt von mir zum Thema ‘Radikalit�t praktisch’ online gestellt.
Manchmal gibt es hier auch wirklich hart zu bew�ltigende Aufgaben. Im Moment muss ich z.B. zehn CDs mit Countrymusik durchh�ren, um passende Musik f�r einen Redakteur zu finden, der einen Beitrag �ber Jeans machen will, jiehaa!
Ist schon lustig, wenn ich bedenke, dass ich vor ca. drei Jahren noch �berhaupt keinen Kaffee getrunken habe. Nun bin ich ein echter Fan. Allerdings trinke ich Kaffee-Getr�nke nur zum Genu� und normalen Kaffee fast gar nicht. Daf�r liebe ich umso mehr gem�tliche Kaffeeh�user. Von meiner Begeisterung f�r Starbucks habe ich an dieser Stelle ja schon geschrieben. Leider gibt es in Hamburg noch keine Starbucks-Filiale. Aber das liegt wohl am harten Markt hier. Wegen der klimatischen Verh�ltnisse hier gibt es kaum Bierg�rten. Aber daf�r Cafes an jeder Ecke.
In dem EKZ vor meiner T�r gibt es eine kleine Kaffeebar, wo der normale Latte Machiatto 1,89 und der doppelte 2,65 Euro kostet. Hab mir am Montag zu Testzwecken mal einen doppelten geg�nnt. Wow, zu dem Preis so gro� und lecker, unschlagbar.
Bei einem Spaziergang am Mittwoch habe ich dann ein Kaffeehaus entdeckt, dass doch verd�chtige �hnlichkeiten zu Starbucks hat und so habe ich es dann gestern getestet.
Und es kommt in vielen Teilen wirklich wie eine Starbucks-Kopie daher, was ich nicht schlecht finde. Das Ambiente ist mehr in einm ruhigen Orange gehalten, aber es gibt Sessel und fast die gleiche Karte wie bei Starbucks. Die Preise sind auch �hnlich, also eher teuer. Das ganze nennt sich BestCoffee-Company.
So habe ich ganz in meiner N�he eine kleine Kaffeebar, wenn ich mal f�r mich einen Latte genie�en und nicht zu viel Geld ausgeben will. Und wenn Freunde da sind, gibt’s das gem�tliche Kaffeehaus. Was will man als Kaffeefan mehr?
Man kann jetzt in meiner Online-Galerie Kommentare zu den Bildern abgeben. Bin gespannt auf eure Meinungen.
Ich bin immer wieder ein kleines bisschen geschockt, wenn Gott meine Gebete direkt erh�rt. Ich erlebe es in letzter Zeit immer wieder, dass ich Gott um etwas bitte und er macht es einfach. Sei es nur der Zug, den ich noch erwische obwohl ich zu sp�t dran bin oder ich bete im Stillen f�r jemanden und derjenige erlebt etwas mit Gott. Ich habe das Gef�hl, dass das einzige, was mich von einem richtig krassen Leben mit Gott fern h�lt, mein fehlendes Gebet ist. Manchmal habe ich fast den Eindruck, es geht nicht nur bis zur Zimmerdecke, sondern da ist tats�chlich ein Gott, der in seinem Herzen immer einen extra Platz f�r mich freih�lt…
Das lustigste vom letzten Wochenende: Ich sa� mit Olli, dem Br�utigam, zusammen in seinem zum Hochzeitsauto geschm�ckten K�fer. Wir waren auf dem Weg zur Trauung, als wir an ein paar Jugendlichen vorbeifuhren und einer von ihnen rief: “Schwuchtel!”
Ansonsten hat mir die Hochzeit richtig gut gefallen, auch wenn so manches ein bisschen chaotisch war. Aber so habe ich Olli und Sophias Hochzeit auch erwartet. Die beiden kamen 1,5 Stunden zu sp�t, um mich f�r das Fotoshooting abzuholen. Gott sei dank, sind die Bilder doch noch ganz gut geworden.
Besonders gut hat mir die Feier abends gefallen, zu der Olli eine kleine Jazz-Kombo eingeladen hatte. Auch die Programmbeitr�ge waren alle mehr lustig oder r�hrend als peinlich, wie sonst auf so manchen Hochzeiten. Es hat richtig Spa� gemacht, mit so vielen jungen Leuten eine Hochzeit zu feiern.
Die Hochzeitsbilder, die ich von Olli und Sophia gemacht habe, sind jetzt in der Galerie.
Diesen Eintrag wollte ich gestern Mittag posten, aber leider wollte Blogger.com nicht. So kommt er jetzt nachtr�glich:
Eigentlich sollte das heute ein wirklich sch�ner Tag werden. Ich wollte gerade noch in der Stadt ein paar Kleinigkeiten einkaufen und daf�r etwas Geld holen. Leider musste ich feststellen, dass meine EC-Karte gesperrt ist.
Das h�ngt damit zusammen, dass ich diesen Monat noch kein BAf�G ausgezahlt bekommen habe, weil ich meinen Antrag statt der geforderten zwei Monate nur eineinhalb Monate vor Auslauf des alten eingereicht hatte. Das lie� sich nicht �ndern, weil vorher die neue Miete f�r das Zimmer im R�hnring noch nicht feststand. Das Geld ist ja auch nicht weg, es kommt nur sp�ter. Wahrscheinlich (hoffentlich) n�chsten Monat.
Bisher war sowas auch kaum ein Problem, weil meine Bank das immer sch�n mitgemacht hat. Wenn ihr’s zu bunt wurde mit dem �berziehen, hat sie einen Brief geschrieben und um Ausgleich des Kontos gebeten (kam nur einmal vor).
Das war einmal. Diesmal hat sie nicht erst einen Brief geschrieben, sondern sofort die EC-Karte gesperrt und Lastschriften zur�ckgeholt. Und das schon bei einem deutlich geringeren Betrag als fr�her. Deswegen bin ich gerade ziemlich gefrustet.
Gott sei dank, leiht mir jemand den BAf�G-Betrag f�r diesen Monat, so dass ich das Konto wieder ausgleichen kann und meine EC-Karte dann hoffentlich entsperrt wird. Aber es bedeutet auch, dass ich die n�chsten Monate extrem sparsam leben muss, weil meine Bank meine bisherige Kontof�hrung nicht mehr mitmacht. Und das ist extrem frustrierend, besonders weil ich gerade in Hamburg bin, wo es ein kaum vergleichbares kulturelles Angebot gibt. Das bedeutet dann wohl noch ein paar mehr Abende allein vor dem Fernseher. Aber vielleicht lerne ich so auch endlich mal vern�nftig mit meinem Geld umzugehen.
Bin wieder in Darmstadt, wenn auch nur f�r dieses Wochenende und die Hochzeit von Olli und Sophia. Die Fahrt hier runter ist im Intercity eigentlich ganz angenehm. Und man kann sch�n den Sonnenuntergang beobachten. Danke an dieser Stelle noch mal an Daniel und Rebekka, die mich vom Bahnhof abgeholt haben. Jetzt bin ich ziemlich kaputt, werde noch was essen und mir dann gen�gend Schlaf f�r den langen aber sch�nen Tag morgen holen.
Quantum Spirituality: A Postmodern Apologetic ist ein Buch von Leonard Sweet, einem der Vordenker der Kirche und Postmoderne Diskussion. Und jetzt kann man es hier kostenlos herunterladen.
Ich bin Johannes Kleske, 29, Dipl. Media System Designer (FH) und lebe zurzeit in Karlsruhe. Ich arbeite als Informationsarchitekt und Konzepter bei Neue Digitale in Frankfurt. Mein Spezialgebiet ist Social Media. 