Archive for August, 2003

Hey, habt ihr schon das neue Lied von den Black Eyed Peas geh�rt, ‘Where is the love?”? Wow, ein Lied mit Tiefgang und einer wirklich tollen Melodie (man kann’s auch auf der Website h�ren). Hier mal der Text:

what’s wrong with the world, mama?
people livin like they ain’t got no mamas
I think the whole world’s addicted to the drama
only attracted to the things that’ll bring the drama
overseas ya we tryin to stop terrorism
but we still got terrorists here livin
in the U.S.A, the big C.I.A
the bloods & the crips, and the KKK
but if you only got love for your own ways
then you only leave space to discriminate
and to discriminate only generates hate
and when you hate, then you’re bound to get irate
madness is what you demonstrate
and that’s exactly how anger works and operates
man ya gotta have love, this’ll set us straight
take control of your mind and meditate
let your soul gravitate, to the love ya’ll

people killin
people dyin
children hurt and
women cryin
will you practice what you preach
and would you turn the other cheek
father father father, help us
need some guidance from above
these people got me got me questionin
where is the love?
(love) where is the love?
(the love) where is the love?
(the love) where is the love?
(where is the love the love my love)

it just ain’t the same
old ways have changed
new days are strange, is world insane?
if love and peace is so strong
why are there pieces of love that don’t belong
nations droppin bombs
chemical gasses fillin lungs of little ones
with ongoin sufferin, as the youth die young
so ask yourself, is the lovin really gone
so I can ask myself, really what is going wrong
with this world that we livin in, people keep on givin in
makin wrong decisions, only visions of them dividends
not respectin eachother, deny thy brother
a war is goin on but the reason’s under cover
the truth is kept secret, and swept under the rug
if you never know truth, then you never know love
where’s the love ya’ll? (i don’t know)

I feel the weight of the world on my shoulder
as I’m getting older, ya’ll people gets colder
most of us only care about money makin
selfishness got us followin the wrong direction
wrong information always shown by the media
negative images is the main criteria
infecting the young minds faster than bacteria
kids wanna act like what they see in the cinema
..
whatever happened to the values of humanity?
whatever happened to the fairness and equality
instead of spreading love we spreadin animosity
lack of understandin leading us away from unity
that’s the reason why sometimes I’m feelin under
that’s the reason why sometimes I’m feelin down
It’s no wonder why sometimes I’m feelin under
gotta keep my faith alive till love is found
now ask yourself

Black Eyed Peas sind ne Live-Hiphop-Band aus Amiland. Ich hab sie vor nem Jahr oder so mal live in der Centralstation gesehen und bin noch bis heute geflasht (als Neu-Hamburger muss ich jetzt so reden ;-). Das geilste Livekonzert, was ich bisher erlebt habe. Und was soll ich sagen, am 30. spielen sie hier in Hamburg live. Pflichprogramm.
Mein Tipp f�r alle Darmst�dter, sie spielen auch wieder in der Centralstation. Das lohnt sich wirklich!

So, Debbie und Flo haben sich wieder auf die Heimfahrt gemacht und ich habe es mir hier an meinem Platz in der Agentur gem�tlich gemacht.

Hamburg hat gestern alles getan, um mich freundlich willkommen zu hei�en. Wir sind morgens aufgewacht und die Sonne schien in vollen Z�gen. Nach einem kleinen Fr�hst�ck in der Agentur haben wir uns per U-Bahn auf den Weg in die City gemacht (sind nur 5 Minuten Fahrt). Da wir nur einen Tag Zeit hatten, um uns alles wichtige anzusehen, haben wir uns erstmal eine Stadtrundfahrt gegeben. Die war mit 13 Euro pro Person f�r 1,5 Stunden zwar ordentlich teuer, hat sich aber absolut gelohnt. Und ich habe einmal mehr verstanden, warum meine Mutter Hamburg so liebt. Es ist einfach eine wundersch�ne Stadt. 325 Parks, jede Menge Wasser direkt in der City, �berdurschnittliche Luftqualit�t und alles nicht so eng gedr�ngt.
Nach der Stadtrundfahrt waren wir beim Alstervergn�gen, ein Volksfest um die Binnenalster, einem See mitten in der City und haben dort unter anderem einer Seer�uberschlacht zugeschaut *g�hn*. Wir waren auch auf dem Dach von Karstadt sport, wo es eine “Eventarena” gibt, in der man z.B. Rollschuhfahren kann.
Sp�ter haben wir noch das Einkaufzentrum ‘Hamburger Stra�e’ begutachtet, dass ungef�hr zwei Minuten zu Fuss von meiner Wohnung weg ist und das das gr��te Einkauszentrum in Hamburg mit �ber 100 Fachgesch�ften sein soll. Leider waren wir erst nach 18h da, so dass alle Gesch�fte schon zu hatten. Aber die Auswahl ist wirklich riesig und ich werde wohl kaum einen Grund haben, zum Shopping in die City zu fahren.
Den Abend haben wir dann zuerst in einer Pizzaria und danach im Kino mit ‘3 Engel f�r Charlie 2′ ausklingen lassen. Genau das richtige f�r uns, so m�de wie wir waren.

Ein paar erste Gedanken zu Hamburg…
Wie schon gesagt, ist die Stadt einfach wundersch�n! Ich werde es genie�en, hier zu leben.
Hier ist alles gr��er. Das gilt besonders f�r die Shoppingm�glichkeiten. Was bei uns in einem Kaufhaus zusammengefasst ist, hat hier alles sein eigenes Kaufhaus, z.B. Saturn oder Karstadt sport.
Siggi hat mich schon vorbereitet und ich kann es nach dem ersten Tag schon voll nachvollziehen, die Hamburger sind v�llig eingenommen von ihrer Stadt. Der letzte Schrei sind hier bei den Jugendlichen Trainigsjacken mit Hamburg-Schriftzug. �berall, auch au�erhalb der Souvenirshops kann man Hamburg-Shirts kaufen.
Auch die etwas k�hlere, barschere Art der Hamburger f�llt einem schnell auf. Wenn man auf der Stra�e mit jemandem zusammen st��t, entschuldigen sich nicht beide, wie bei uns, sondern der Hamburg wird einen direkt anmaulen. Mit diesem Wesenszug werde ich mich noch zurecht finden m�ssen.

Morgen geht’s dann auch offiziell mit meinem Praxissemester los. Dann gibt’s wieder mehr…

Es gibt die ersten Bilder von Hamburg in meiner Online-Galerie.

So, der WLAN-Router ist aufgestellt und angeschlossen. Ich bin angekommen! ;-)
Heute morgen um 11h bin ich mit Debbie und Flo losgefahren. Dank des Regens und jeder Menge Staus sind wir erst kurz nach 18h hier eingetroffen.
Als erstes habe ich mir einen Pulli aus dem Kofferraum geholt, weil es hier echt kalt ist, nur 14 Grad. Mein neuer Chef David hat uns beg��t und alles gezeigt und uns dann erstmal zum Essen eingeladen. Das ist doch mal ein feiner Einstand :-)
Die Unterkunft ist eher m��ig aber ok. Mal sehen, was man daraus machen kann. Werde meine Freizeit wohl auch eher in der Agentur verbringen, weil ich dort z.B. auch Fernsehen kann. Ansonsten werde ich versuchen, viel unterwegs zu sein und Hamburg zu entdecken.
Morgen werde ich erstmal mit Debbie und Flo die Stadt erkunden und ein paar Eink�ufe machen, die das Leben hier erleichtern werden.

Das ganze wird leider etwas eingetr�bt davon, dass es mir k�rperlich nicht so gut geht. Hab gestern abend ziemliche Kopf- und Gliederschmerzen bekommen und mein Verdauungstrakt mag auch nicht so richtig. Aber das wird schon wieder.
Nun bin ich erstmal hier angekommen und sehr gespannt darauf, was die n�chsten Tage und Wochen so passieren wird.

Es gibt jetzt Bilder von der Einweihungsparty letzten Freitag und von der Abschiedsparty am Dienstag in der Online-Galerie.

Am Dienstag habe ich zusammen mit vier anderen Leuten aus meiner Jugendgruppe, die auch weggehen, eine Abschiedsparty gefeiert. Matze geht nach Norwegen und macht dort eine J�ngerschaftsschule. J�ngerschaft nennt man das Leben in der Beziehung zu Jesus (Jesus und seine J�nger). Miri geht nach Australien und macht dort ebenfalls eine J�ngerschaftsschule. Ravi wird nach Japan gehen, um dort zu arbeiten. Christian beginnt im Herbst sein Studium in Gie�en. Um nicht f�nf Partys innerhalb weniger Wochen zu feiern, hatten wir uns entschlossen, gemeinsam zu feiern.
Und es war eine richtig sch�ne Party auch wenn es um Abschied nehmen ging. Ich hatte eine richtig gute Zeit und konnte noch mal mit vielen reden. Das hat richtig gut getan.

Die letzten Wochen waren einfach toll! Ich bedanke mich bei all meinen Freunden, die mir diese wundervolle Zeit geschenkt haben. So viele Jahre habe ich mir tiefe Freundschaften gew�nscht. Ich war immer ein ziemlicher Einzelg�nger und tat und tue mich noch immer schwer, wenn es darum geht Beziehungen aufzubauen und zu pflegen.
In der Teenie- und sp�ter Jugendarbeit meiner Gemeinde war ich immer ein bisschen �lter als alle anderen und habe immer viel gegeben. Ich habe mir lange Zeit einen Kreis gew�nscht, wo ich genauso nehmen kann wie geben, wo Leute sind, die meine Freunde sind und die mich im Glauben weiterbringen.
Gott hat mir das, besonders im letzten Jahr alles geschenkt. Ich habe einen Hauskreis, der zu meinem Freundeskreis geworden ist, in dem Leute sind, die mich herausfordern und f�r mich da sind. Ich habe neue tiefe Freundschaften gefunden, wie noch nie zuvor. Und nun darf ich auch noch in der N�he der meisten meiner Freunde wohnen.
Ich bin sehr, sehr gl�cklich mit meinem Leben und Gott �ber alles dankbar f�r all den Segen der letzten Zeit.

Nun gehe ich f�r 20 Wochen nach Hamburg und freue mich auf eine lehrreiche und gute Zeit. Ich denke, dass eine Zeit auf Distanz eine gute M�glichkeit ist f�r Freundschaften zu reifen. Aber am meisten freue ich mich auf das n�chste Jahr, wenn wir alle wieder zusammen sind. Ich glaube, dass wird ein unglaubliches Jahr f�r uns alle und es ist mir eine Ehre, es mit euch zu erleben.

Ein gro�er Dank an Mone, Sam, Flo & Debbie, Matze, Olli & Sophia, Elli & Jo, Andy, Christian & Miri, den JesusPlanet, die Altenheim-Clicke (Fabi & Christine, Laura & Tommy, Sascha, Matze, Ralf, Thommy, Jens, Simone und Rainer), meine Familie, meine Gemeinde und meine Xpansion Homies.

Ich schicke an dieser Stelle mal ganz dicke Gr��e an die alte Altenheim-Clicke raus, die im Moment �ber die ganze Welt verteilt ist. Wenn ihr mal wissen wollt, wie ein BPS im Ausland ist, dann checkt die Blogs und Bilder von Laura (Australien), Fabian & Christine (Finnland) und Simone (Spanien).

So, noch vier Tage und dann geht’s ab nach Hamburg. Einerseits freue ich mich drauf, andererseits ist es hier gerade total genial zu leben. Im Moment bin ich mit meinem Leben total gl�cklich und zufrieden. Nun steht Hamburg als n�chste Herausforderung an. Ich denke, dass es eine Zeit wird, in der ich extrem viel lernen kann. Ich hoffe, dass ich dort auch schnell Anschluss und ein paar Freunde finde, weil ich gemerkt habe, dass das, was mich im Moment hier ausf�hlt und gl�cklich macht, die Beziehungen zu meinen Freunden sind. Naja, ansonsten hat meine Agentur einen DSL-Flatrate-Anschluss und ich habe ICQ ;-)

FlashMobs gibt’s inzwischen auch in Darmstadt.

Gestern habe ich mit meinem Hauskreis und den anderen Helfern eine kleine Einweihungsparty gefeiert. War richtig sch�n. Ich genie�e das Leben hier wirklich voll. Ich wei� genau, warum ich das in Dieburg so vermisst habe. Die letzten Tage habe ich fast nur bei Freunden hier im Viertel verbracht. Ist irgendwie schon schade, dass ich in einer Woche nach Hamburg gehe. Aber ich bereue diesen Schritt nicht, weil ich wei�, dass es Gottes Wille ist und dass er f�r meine Zukunft total wichtig ist.

Gestern habe ich den Film ‘Bulletproof Monk’ gesehen. Eine ganz nette Martial Arts Kom�die, die mal wieder auf dem klassischen Mentor/Sch�ler-Ding aufbaut. Was mir besonders gut gefallen hat, war das Ende, bei dem heraus kam, dass (Achtung Spoiler!) der Held mit der Frau, die er liebt eine gemeinsame Aufgabe oder Berufung (wie man in christlichen Kreisen sagen w�rde) hat. Eine Aufgabe, die sie nur gemeinsam l�sen k�nnen und die sie so auf ewig verbindet. Ich finde, dass ist eins der tollsten Sachen in einer Ehe, dass man sich gemeinsam aufmacht und nach einer gemeinsamen, sich erg�nzenden Berufung sucht. Leider machen das nur sehr wenige Paare. Paare, die diese gemeinsame Berufung gefunden haben und sie leben, haben eine ganz besondere Ausstrahlung. An Dingen, die sie gemeinsam tun, kannst du erkennen, dass sie zusammen geh�ren und sich perfekt erg�nzen. Du erkennst sie als Paar, auch wenn sie nicht in einander verknotet in der Sofaecke h�ngen ;-)

Es ist geschafft! Der Umzug von Darmstadt ist fertig. Mein Zimmer ist komplett eingerichtet und einger�umt.
Hiermit erkl�re ich Flo, Olli, Matze, Daniel und Elli zu meinen pers�nlichen Helden. Ohne sie h�tte das alles ewig gedauert. Und es war auch wirklich harte Arbeit, da ich jetzt im vierten Stock wohne. Elli erkl�re ich zudem zu meiner pers�nlichen Superheldin. Sie hat nicht nur gestern mit Muskelkater die Kartons die Treppen rauf geschleppt, sondern auch heute mit mir Regale gekauft und angebracht, was teilweise ziemlich anstregend war. Es ist ein Segen so tolle Freunde zu haben.
Ich bin jetzt v�llig kaputt und so langsam k�ndigt sich �berall der Muskelkater an. Aber es hat sich gelohnt. Heute mittag habe ich bei Elli gegessen, jetzt gerade sitze ich bei Matze und nachher gehen wir wahrscheinlich noch ins Schloss zum Open-Air-Kino. Und f�r das alles brauch ich keinen Bus o.�. Ich liebe das.
In den n�chsten Tagen werde ich nur sporadisch schreiben, da ich keinen Internetzugang in meiner Wohnung habe. Wenn ich wieder in Hamburg bin, geht’s wieder regelm��ig weiter.
Bilder vom Umzug und dem neuen Zimmer gibt’s in meiner Onlinegalerie.

So, alles ist verpackt und abgebaut. Das Zimmer hallt schon. Morgen geht’s rund. Ich hab mich entschieden, das ganze an einem Tag durch zu ziehen. M�sste hinhauen, wenn alles gut l�uft.

Ist ganz lustig. An diesem Wochenende haben mir v�llig verschiedene Leute gesagt, dass ich mich ver�ndert habe. Das freut mich, weil ich denke, dass Ver�nderungen etwas gutes sind und zeigen, dass man an sich arbeitet und sich entwickelt. Die gr��ten Ver�nderungen in mir kommen durch die tollen Freundschaften, die sich in der letzten Zeit bei mir entwickelt habe. Ich merke einfach, dass, so sehr man auch an sich selber werkeln mag, die gro�en Ver�nderungen doch durch das Miteinander kommen. Deshalb bin ich Gott auch so dankbar f�r meinen Hauskreis und die Freundschaften im Xpansion-Team.
Auf dem MoG-Abschlussfestival hat mich ein M�del angesprochen und gemeint, dass ich 2000 ihr Kleingruppenleiter war, sie mich jetzt aber fast nicht erkannt h�tte, weil ich mich so ver�ndert h�tte. Das ist auch so ein lustiges Ding, wenn man schon auf so vielen christlichen Events war wie ich und dann scheinbar wildfremde Leute auf dich zu kommen, dich mit Namen ansprechen und fragen, was du so machst. Ist immer wieder interessant, wie man es hinbekommt mit dem Mund zu erz�hlen, was gerade so passiert und mit dem Hirn verzweifelt in den Erinnerungen nach einem Hinweis auf die Person zu kramen.

Ein Ort, der in meiner Zeit als Teenager und Jugendlicher eine gro�e Rolle gespielt hat, ist Altensteig im Odenwald. Ich war dort auf etlichen Teenieevents, Freizeiten und Camps. Leute dort wie der Hauptjugendleiter Klaus-Peter Fo�hag haben mich durch ihre ruhige aber tiefgehende Art gepr�gt und ich zehre heute noch von vielem, was ich dort mitbekommen habe.
Deswegen habe ich die kurzfristige Gelegenheit genutzt und bin mit ein paar Leuten zum Abschlussfestival des zweiten More-of-God-Camps gefahren. Das MoG ist ein Camp, dass von der Band normal generation? f�r Teenager veranstaltet wird. Ich selber war in den Jahren 99, 00 und 01 als Mitarbeiter dabei und denke, dass diese Camps im Leben von Teenagern total wertvoll sein k�nnen.
Bei dem Abschlussfestvial zeigen die verschiedenen Workshops, an was sie die Woche �ber gearbeitet haben und einzelne erz�hlen, was sie in der Woche mit Gott erlebt haben. Das ist meist sehr beeindruckend. Die Stimmung ist immer sehr besonders, weil die Teenies eine ganze Woche zusammen waren und viel gemeinsam erlebt haben. Hinten sitzen die Eltern und wundern sich, was den mit ihren Kids los ist ;-) Zum Abschluss spielen normal generation? dann noch ein kleines Konzert f�r die Teilnehmer.
Ich war jetzt seit zwei Jahren nicht mehr in Altensteig gewesen und habs genossen mal wieder ein paar Leute zu treffen und in den eigenen Erinnerungen zu schwelgen.

Vor ein paar Wochen habe ich mir die Live-DVD von Xavier Naidoo angesehen und war beeindruckt. Ich war ja vorher schon ein gro�er Fan, aber das war noch besser als alles, was ich vorher kannte. Deswegen war f�r mich der Liveauftritt von Xavier beim Comet auch das Highlight des Abends. Er war der einzige (neben den Guano Apes), der nicht nur live gesungen hat, sondern wo auch die Band live gespielt hat. Und es war der Hammer! Gestern ist dann auch die Live-CD angekommen, die ich mir bestellt habe. Das n�chste Konzert, dass f�r mich erreichbar ist, wird Pflichtprogramm. Ich hoffe ja, dass er im n�chsten halben Jahr in Hamburg spielt ;-)
Ich verfolge Xavier’s Musik und seine Karriere schon seit seinen Anf�ngen bei 3P. Ich finde, dass er ein wirklich beeindruckender K�nstler ist, der massiv seinen eigenen Stil f�hrt und gezeigt hat, wie klasse deutschsprachige Musik sein kann. Ich finde seine Texte extrem interessant und wundere mich immer wieder, wie Leute, die mit der Bibel und Gott nichts am Hut haben, einen Zugang finden.

Das letzte Jahr war musiktechnisch gesehen das absolute Grauen!
Das ist mein Schluss, nach dem ich gestern live bei dem Comet-Award von Viva und RTL in der K�lnarena war. Der Abend war musikalisch grauenhaft, aber technisch hochinteressant. Das B�hnenbild, die Visuals auf Fernsehern und Displays, die verschiedenen Kameratechniken usw. waren der Grund, warum ich mir dieses Event, bei dem ich mit Erik war, der superg�nstig Karten bekommen hatte, gegeben habe. Das beste an Technik wurde aufgefahren und wir beide staunten immer wieder, wie sowas alles funktioniert, Dinge wie bewegliche B�hnen oder Displays, die in einem schmallen Streifen bestimmt zehn Meter lang verlaufen. Leider ist dieser hohe Aufwand an modernster Showtechnik auch bitter n�tig. Den ansonsten ist so ein Ding furchtbar langweilig, weil man kaum etwas sieht. Ich habe die meiste Zeit auf den Monitor an der Decke geschaut.
Zur�ck zur Musik. Ich hatte, nachdem ich das Lineup f�r den Abend gelesen hatte, meine Erwartungen schon extrem runtergeschraubt und daran hatte ich gut getan. Es ging schon los mit dem ersten Award, ‘Newcomer national’: Alexander, Daniel K�belirgendwas, Juliette, Yvonne Catterfeld,… Das sind die besten neuen in Deutschland im vergangenen Jahr!? Alles irgendwelche Soapstars oder Retortenkinder aus Fernsehshows. Was f�r ein furchtbares Jahr!
Insgesamt war der Comet eine sehr interessante Erfahrung. Ich bin sehr gespannt auf die TV-�bertragung heute nachmittag und wie die Dinge dort r�berkommen, was geschnitten wurde usw.
F�r mich war es auf jeden Fall die letzte Gro�veranstaltung dieser Art. Sowas lohnt sich einfach nicht. Da gehe ich lieber auf richtige Konzerte.
Werde in einem zweiten Teil noch mal ausf�hrlicher auf einzelne Acts eingehen. Das lohnt sich.

Ich habe ein neues Tool f�r Fotos auf meinem Webserver laufen. Ab sofort sind alle neuen und alten Bilder hier zu finden.

Ich hab mein Vordiplom jetzt auch offiziell :-)

Ich hab zwei richtig sch�ne Tage hinter mir.
Am Dienstag hat mich Mone aus meinem Wohnheimalltag entf�hrt und an einen See verschleppt. So war ich dann doch diesen Sommer noch mal schwimmen und das an einem wirklich sch�nen See in der N�he von Egelsbach, wo insgesamt ca. zehn Leute waren und das Wasser die richtige Mischung zwischen erfrischend und warm hatte. Nach diesem relaxten Tag haben wir uns im Hauskreis zum ersten Mal in der neuen Wohnung von Olli und Sophia getroffen und einen wirklich tollen Worshipabend gehabt. Normalerweise geht man sowas ja an, indem man erstmal eine gewisse Warmlaufzeit hat und dann irgendwann “durchbricht”. An diesem Abend war es anders. Mone hatte sich vormittags lange vorbereitet und die richtigen Lieder ausgesucht und so waren wir direkt drin. Es ging von Anfang an ums ganze. Der Wunsch nach Ver�nderung und einer intensiveren Beziehung zu Gott beherrschte unsere Gebete und sowas l�sst sich Gott ja nicht zweimal sagen. Seit langem habe ich nicht mehr eine Anbetungszeit erlebt, in der Gottes Gegenwart so krass war.

Gestern drehte sich bei mir alles um das Thema tiefe und hingebungsvolle Liebe, allerdings mehr auf einem kulturellen Level. Vormittags habe ich das Buch ‘Zeit im Wind‘ gelesen, dass Mone mir mit den bedeutungsvollen Worten “Wenn du Trag�dien magst…” ausgeliehen hatte. Das Buch wird manchen durch die Verfilmung ‘Nur mit dir‘ ein Begriff sein. Es geht dabei um ein P�rchen an einer Highschool, die nat�rlich erst nicht an einander interessiert sind. Er ist eher so der coole Mitl�ufer, sie die brave, unscheinbare und engagierte Pastorentochter. Sie kommen nat�rlich irgendwann zusammen. Aber da, wo jede andere Teenieromanze aufh�rt, kommt hier die Tragik ins Spiel in Form einer unheilbaren Krankheit bei ihr. Und es gibt gl�cklicherweise kein direktes Happy End, denn das h�tte die ganzen Werte dieses Buchs zerst�rt. Ich finde, dass das Buch durchaus ein Happy End hat, weil es zeigt, wie 1. Korinther 13 wirklich funktionieren kann. Ein sehr bewegendes Buch. Allerdings l�sst es mal wieder ein paar Fragen offen, die ich mir bei solchen Geschichten immer Stelle. Dass er sich in sie verliebt, weil sie voller Werte usw. ist, ist klar. Aber warum sie sich in ihn verliebt, der sie eigentlich immer nur ignoriert oder verletzt hat und nun durch ihren Einfluss etwas braver geworden ist, verstehe ich nicht.
Nach diesem Buch habe ich mir dann gestern noch mal die englische Version von ‘Bruce Allmighty‘ gegeben. Und ich musste mal wieder feststellen, dass das wirklich ein toller Film ist mit vielen interessanten Aussagen und einer tollen Liebesgeschichte, die durch eine tiefe Krise auf ein neues Level kommt. Best Line: Burce: “Wie kann man jemanden dazu bringen einen zu lieben, wenn man seinen freien Willen nicht beeinflussen kann?”, Gott: “Willkommen in meiner Welt. Wenn du einen Weg gefunden hast, verrate ihn mir.”

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