Ich hab die Linkliste mit meinen neusten Entdeckungen geupdatet.
Daily Archive for Juli 26th, 2003
Ein Thema, das mir immer wieder durch den Kopf geht, ist das sogenannte “Zehnter geben”. Im Alten Testament in der Bibel hei�t es, dass wir zehn Prozent unseres Einkommens Gott zur�ck geben sollen. In der Praxis hei�t das heute f�r die meisten Christen, dass sie zehn Prozent ihres Einkommens an ihre Gemeinde geben.
Wenn ich mir allerdings die Gemeinde im Neuen Testament ansehe, sehe ich eine andere Verhaltensweise. Sie teilten einfach alles, was sie hatten. Das ist ein komplett anderer Ansatz. H�ngt wohl auch damit zusammen, dass sie vielmehr als Gemeinschaft gelebt haben.
Aber so frage ich mich schon seit l�ngerem, wie man es heutzutage angehen sollte. Interessanterweise haben zwei Typen, Mike Todd und John Campea, in ihren Blogs gerade etwas zu diesem Thema geschrieben und damit eine interessante Diskussion losgetreten.
Auf der einen Seite will ich meine Gemeinde und meinen Pastor unterst�tzen, auf der anderen Seite will ich nach den Prinzipien des Neuen Testaments leben und all meinen Besitz Gott zur Verf�gung stellen. Wie denkst du dar�ber? Schreib mir einen Kommentar.
Ich liebe es einfach gerade jetzt zu leben! Es passieren so viele aufregende Dinge, gerade in meiner Generation. Noch vor drei bis vier Jahren ging es haupts�chlich um Konsum und Geld. Nun formiert sich immer schneller eine Gegenbewegung, die wieder auf andere Dinge wert legt.
Seien es Antiglobalisierungsbewegungen wie Attac oder Antiwerbebewegungen wie Adbusters. Es passiert so viel.
Dazu kommen die neuen Medien, die inzwischen nicht mehr neu sind, sondern immer mehr in den Alltag integriert werden. So sind die Blogs vom exibitionistischen Trend des Onlinetagebuchs zum schnellsten und organischsten Kommunikationsmittel meiner Generation geworden. Endlich braucht man nicht mehr auf Nachrichten und Presse zu vertrauen, sondern kann sich seine eigenen Informationsquellen nach Belieben zusammenstellen. Und durch die Feedbackm�glichkeiten werden einseitige Meinungs�u�erungen schnell zu umfassenden Informationsquellen.
Gef�rdert von diesen superschnellen Medien entstehen st�ndig neue Dinge, die kein Trendscout und Marketingexperte voraussagen kann.
Wie z.B. die Flashmobs. Das ist das neuste Dinge. Per E-Mail werden Einladungen f�r einen bestimmten Termin in einer Stadt verteilt. Alle Teilnehmer treffen sich dort und erhalten weitere Instruktionen. Sie gehen z.B. alle in ein Kaufhaus, brechen 20 Sekunden in Jubel aus oder rufen mit ihrem Handy einen Freund an und verschwinden wieder. Bei Flashmobs in New York, wo die Bewegung begonnen hat, kommen daf�r schon mal gerne 500 Leute zusammen. Der Sinn der Sache ist, dass es keinen Sinn gibt. Es macht einfach Spa� und verwirrt die Umstehenden. Solche Bewegungen sind sehr organisch, d.h. sie k�nnen in einem Monat in eine ganz andere Richtung gehen.
Das einzige, was schade ist, ist, dass die Christenheit diese ganze Entwicklung in meiner Generation wie immer erst in f�nf Jahren mitbekommen wird. Das liegt wohl auch daran, dass in meiner Generation kaum noch jemand Christ ist.
Ich bin Johannes Kleske, 29, Dipl. Media System Designer (FH) und lebe zurzeit in Karlsruhe. Ich arbeite als Konzepter bei Neue Digitale in Frankfurt. Mein Spezialgebiet ist Social Media. 