Ist irgendwie schon traurig, aus der Gro�stadt Hamburg ins Kaff Dieburg zur�ck zu kehren. Aber diesmal wei� ich, dass es nur noch f�r 3,5 Monate ist. Denn ich werde aller Vorraussicht nach in Hamburg mein Praxissemester verbringen. Das Gespr�ch mit David lief klasse und ich habe deutlich gemerkt, warum Gott mich dort haben will. Ich denke, ich kann in der Agentur viel f�r meine eigene lernen. Jetzt h�ngt das ganze nur noch von einer erfolgreichen Zimmersuche ab. Aber da mache ich mir keine gro�en Sorgen, weil Gott sich ja schon bisher so krass hinter diese Aktion gestellt hat.
Auch der Rest des Wochenendes war weitestgehend klasse. Ich bin einfach ein Gro�stadtmensch. Hamburg hat an diesem Wochenende seinen 814. Hafengeburtstag gefeiert und unsere Jugendherberge lag mittendrin. In der ersten Nacht hatten wir ein Drei-Bett-Zimmer mit Blick auf den Hafen. Leider mussten wir dann umziehen in ein Acht-Bett-Zimmer mit Blick auf B�sche. Die Jugendherberge war dann auch das einzige, was nicht so toll war.
Ansonsten haben wir eine Hafenrundfahrt gemacht, die uns wegen der (grauenvollen) Witze des Sprechers wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird. Wir sind im Stadtteil Blankenese am Ufer entlang spaziert und haben die Innenstadt unsicher gemacht.
Highlight war f�r mich, als wir am Samstagabend vom Essen in Altona kamen und bei St. Pauli ans Ufer gelaufen sind, um von dort zum Hafengeburtstag zur�ck zu laufen und dabei die Partys der Subkulturen in Hamburg entdeckten, die dort in einem eher heruntergekommen Teil ein Soundsystem neben dem anderen aufgestellt hatten und sich einen Dreck um das Schickimicki-Bes�ufnis des offiziellen Hafengeburtstags k�mmerten. Das ist halt Gro�stadtleben.
Ich habe es sehr genossen mit den beiden Jungs das eine oder andere Bier zu genie�en und dabei �ber alle m�glichen Themen zu philosophieren. Das wird bestimmt nicht unser letzter St�dtetrip gewesen sein.
Ein paar Impressionen findet ihr hier.
