tautoko

Weblog von Johannes Kleske

20. August 2014
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Erste Prototypen eines neuen Morgens wagen

In einem kurzen Reisebericht schrieb Scott Smith neulich unter anderem folgende Sätze:

And yet I’ve come home once again fueled with a certain kind of optimism, which may sound funny for someone known for sporting what one colleague called “a hardened, irreverent shell”. At each stop, I have had the privilege of working with people who are finding tools to create many often small but ingenious prototypes of positive futures. (Hervorhebung von mir)

Auf dem letzten Satz bin ich hängen geblieben, weil er zum einen etwas beschreibt, was mich gerade an der Arbeit der Menschen, die Scott besucht hat und von denen ich die meisten schon länger beobachte, inspiriert. Zum anderen weil ich einen Perspektivwechsel in mir fest stelle. Weiterlesen →

neunetzcast 45 über die fehlende Empathie des Silicon Valleys

12. August 2014 von Johannes Kleske | Keine Kommentare

Nicht mehr ganz neu aber immer noch frisch: Ausgabe 45 des neunetzcast. Nachdem es in der letzten gemeinsamen Ausgabe vor allem um die Fortschrittsfeindlichkeit der deutschen Verlagsbranche ging, bekommen diesmal die großen Silicon-Valley-Firmen ihr Fett weg. Ihr seht, wir teilen gerne in alle Richtungen aus. Die Links zur Sendung drüben bei Marcel.

5. August 2014
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Podcast-Tipp: The Digital Human

The Digital Human Podcast

Kaum zu glauben, dass ich diesen großartigen Podcast erst jetzt entdeckt habe, obwohl er schon April 2012 läuft. Mit The Digital Human nimmt sich Aleks Krotoski und ihr Team für BBC Radio 4 in jeder Sendung einen Aspekt unseres Lebens vor, der durch das Digitale verändert wird. Weder mit überfließendem Enthusiasmus noch direkter Ablehnung werden die Auswirkungen von Technologie statt Technologie selbst betrachtet. Weiterlesen →

The Sound of the Drone ➟

Wenn sich jemand in den letzten Monaten mit mir über das Thema Dronen unterhalten hat, stehen die Chancen gut, dass ich in dem Gespräch ein Essay von James Bridle erwähnt habe. Unter dem Titel The Sound of the Drone ist es letztes Jahr im Buch zur Ausstellung Dread in Amsterdam erschienen. Nun kann man den Text auch im Web lesen. Bridle beschreibt eindrucksvoll, wie es sich auf der einen Seite mit dem physischen und psychischen Terror der ständigen Dronenpräsenz z.B. im Jemen lebt und auf der anderen Seite, welche Schäden die Dronenpiloten bei ihrer Arbeit erleiden.

Leseempfehlung: The Sound of the Drone

4. August 2014
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Der neue Weg zum eigenen Restaurant

Breakfast Market in der Markthalle Neun

Breakfast Market in der Markthalle Neun

Ach ja, der große Traum vom Aussteigen. „Ich schmeiß’ hin und mache ein Café auf,“ hört man nicht nur Freitagabends beim Bier immer wieder. In den allermeisten Fällen bleibt es beim Wunschdenken, da ohne gastronomische Erfahrungen und tiefe Taschen der Absprung kaum möglich scheint. Dann also doch Coach werden…

Aber Moment. Was sich neulich noch nach einem riesigen, furchteinflößenden Schritt in eine selbst bestimmte aber unsichere Zukunft anfühlte, ist inzwischen durch einige Trends und Entwicklungen in der Gastroszene zu einem deutlich besser kalkulierbaren Risiko geworden. So hat sich in den letzten Monaten hier in Berlin ein Netzwerk von Gastrokonzepten um das Thema Streetfood entwickelt, das den großen Sprung von der Festanstellung zum eigenen Laden in viele kleine und handhabbarere Schritte aufteilt. Weiterlesen →

14. Juli 2014
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Bei Telekom Hotspot Problemen in ICEs

Nachdem im ICE Sprinter von Berlin nach Frankfurt letzte Woche das WLAN des Telekom Hotspots zwar auswählbar war, ich aber keine IP-Adresse bekam, habe ich mal per Twitter bei @telekom_hilft nachgefragt. Die wiederum haben mich auf die Hotline für die Hotspots hingewiesen. Da im Sprinter zurück nach Berlin das gleiche Problem auftrat, habe ich dort direkt mal angerufen.

Ergebnis: Bei den ICEs sitzt der Router im Führerstand, auf den die Hotline-Mitarbeiter keinen Zugriff haben. Sie können somit leider nicht direkt helfen. Man sollte aber auf jeden Fall bei ihnen anrufen, damit sie die Störungsmeldung aufnehmen können.
Falls es andere Probleme mit dem Hotspot gibt, kann es auch durchaus Sinn machen, den Wagen zu wechseln, da jeder Wagen seinen eigenen Access Point/Repeater hat.

26. Mai 2014
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neunetzcast 41 zum Recht auf Vergessen und dem NY Times Innovation Report

Ich sag’s ja immer gerne dazu: Mir tun die Hörer der neunetz-Ausgaben, bei denen ich dabei bin, immer leid, weil ich dazu neige erst im Gespräch mit Marcel viele neue Gedanken zu entwickeln. Deswegen gibt’s viele Ähs und Schleifen. Aber dafür bringt mich dieser Gedanken-Ping-Pong enorm weiter.
So auch diesmal bei Themen wie dem EU-Urteil zum so genannten „Recht auf Vergessen“ über die verschiedenen Wertesysteme zwischen den USA und Deutschland bis zum großartigen NY Times Innovation Report und seiner Bedeutung auch für die deutsche Verlagslandschaft. Alle Links zur Sendung gibt es hier.

13. Mai 2014
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Global Breakfast Radio

Screenshot globalbreakfastradio.com

Global Breakfast Radio streamt konstant Radiostationen, und zwar solche, die in einer Zeitzone sind, in der gerade die Sonne auf geht. Quasi Aufwachradio rund um die Uhr. Dabei ist die Auswahl von Stationen sehr vielseitig. Von Musik über Talkradio mit politischen, religiösen oder komischen Themen bis zu Hörspielen. Dabei wird ca. alle 10 Minuten die Station gewechselt.

Und so hört man morgens südafrikanische Musik und Londoner Dubstep, nachmittags bei der Arbeit wechselt sich kolumbianischer Polittalk (von dem ich kein Wort verstehe) mit Andachten aus Kansas ab. Beim Abendessen ist man mit Australien und Neuseeland schon im neuen Tag. Keine Revolution aber ein Tick mehr Empfinden für Leben um den Globus herum.

6. Mai 2014
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iico 2014 Vortrag – Der Geist in der Maschine

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Nachdem ich bei der iico 2013 meinen kritischen Vortrag zu Big Data gehalten habe, haben sie mich überraschend wieder eingeladen. Also habe ich diesmal die Chance für ein neues Thema genutzt und versucht, die Zuhörer davon zu überzeugen, dass Science Fiction, Anime und Medienkunst eine ideale Freizeitbeschäftigung für Menschen ist, die ein besseres Gefühl dafür bekommen wollen, wo es Morgen hingehen könnte.

Für diesen Vortrag habe ich das erste Mal Deckset benutzt, mit dem man aus Markdown-Textdateien schnell Präsentationen bauen kann. Perfekt für meine sehr Markdown-lastige Arbeitsweise. Und so habe ich diesmal den kompletten Vortrag zuerst geschrieben und dann die Folien gebaut. Nachfolgend die Folien und meine Notizen dazu, unkorrigiert und ohne meine ausschweifenden Ausführungen auf der „Tonspur“ Weiterlesen →